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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.
Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung
für den 11.03.2026
benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Mittwoch, dem 11.03. um 17:40 Uhr Gesamtlage: Trotz eines deutlichen Rohölanstiegs von rund 4,5 Prozent binnen 24 Stunden drückt eine überhöhte Gewinnmarge der Mineralölkonzerne auf das Preisniveau, sodass in den kommenden Tagen mit leicht sinkenden Spritpreisen zu rechnen ist. Mittwoch, 11. März 2026: Die Preise bleiben voraussichtlich stabil. Der Mittwoch zeigt historisch einen leichten Aufschlag gegenüber dem Wochenmittel, was zusammen mit dem aktuellen Aufwärtstrend der letzten sieben Tage preistreibend wirkt. Dem steht jedoch der hohe Rohüberschuss der Konzerne entgegen, der dämpfend wirkt. Donnerstag, 12. März 2026: Die Tendenz ist leicht fallend. Donnerstage sind statistisch etwas günstiger als der Wochendurchschnitt. Der Ölpreisanstieg ist bereits vollständig eingepreist und liefert keinen weiteren Aufwärtsimpuls. Der Druck durch die hohe Konzernmarge beginnt sich bemerkbar zu machen. Freitag, 13. März 2026: Die Preise dürften weiter leicht fallen. Das Wochentagsmuster bestätigt den Freitag als tendenziell günstigen Tag. Keine Feiertage, keine Ferien und keine Brückentage beeinflussen das Bild. Der Margendruck hält an. Samstag, 14. März 2026: Der Samstag zeigt die günstigste Tendenz im Prognosezeitraum. Historisch ist der Samstag rund 0,2 Cent pro Liter günstiger als das Wochenmittel. In Kombination mit dem anhaltenden Senkungsdruck durch die überhöhte Marge ergibt sich ein leicht fallendes Preisniveau. Zur aktuellen Situation und den Bewertungsansätzen: Der Rohölpreis ist innerhalb der letzten 24 Stunden um etwa 4,5 Prozent gestiegen. Dieses Modell geht davon aus, dass Preissteigerungen beim Rohöl von den Tankstellen sehr schnell, meist innerhalb eines Tages, an die Verbraucher weitergegeben werden. Das bedeutet, dass der aktuelle Anstieg bereits größtenteils in den heutigen Preisen enthalten ist und für die Folgetage kein zusätzlicher Aufwärtsimpuls mehr aussteht. Besonders relevant ist die Rohüberschussanalyse: Die aktuelle Marge der Mineralölkonzerne liegt bei rund 61,8 Cent pro Liter und damit etwa 9,2 Cent über dem Durchschnitt der vergangenen vier Wochen. Diese ungewöhnlich hohe Spanne deutet darauf hin, dass die Konzerne aktuell mehr verdienen als üblich. Erfahrungsgemäß korrigiert sich solch ein Zustand binnen etwa 14 Tagen durch Preissenkungen. Dieser Faktor übt einen spürbaren negativen Einfluss auf die Preisprognose aus und wirkt den anderen, leicht preistreibenden Faktoren wie dem 7-Tage-Momentum entgegen. Das Momentum zeigt zwar einen steigenden Trend von etwa 1,3 Cent pro Tag über die letzte Woche, doch dieser wird durch den Margendruck überkompensiert. Weder Feiertage noch Schulferien noch Brückentage fallen in den Prognosezeitraum, sodass keine kalenderbasierte Nachfragespitze zu erwarten ist. Zur Komplexität des Berechnungsmodells: Die Prognose basiert auf einem mehrdimensionalen Scoring-System, das verschiedene Einflussfaktoren quantifiziert und gewichtet zusammenführt. Wochentagsmuster werden aus einem 4-Wochen-Fenster berechnet und mit einem gleitenden 7-Tage-Mittelwert normiert, um langfristige Preistrends herauszurechnen. Kalendereffekte wie Feiertage oder Ferienzeiten werden bevölkerungsgewichtet über alle 16 Bundesländer ausgewertet und stützen sich auf historische Daten der letzten zwei Jahre. Das Ölpreismodell arbeitet asymmetrisch, weil Preisanstiege erfahrungsgemäß deutlich schneller weitergegeben werden als Senkungen. Die Rohüberschussanalyse vergleicht die aktuelle Netto-Rohgewinnmarge mit dem 4-Wochen-Durchschnitt und leitet daraus Senkungs- oder Erhöhungsdruck ab, wobei auch hier eine Asymmetrie berücksichtigt wird, da Erhöhungen schneller umgesetzt werden als Senkungen. Alle Einzelkomponenten fließen in einen Gesamtscore ein, der auf eine Skala begrenzt ist und in eine verständliche Tendenzaussage übersetzt wird. Diese Vielschichtigkeit ermöglicht eine differenzierte Einschätzung, erfordert aber eine kontinuierliche Kalibrierung anhand realer Marktdaten.