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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.

Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung

für den 11.04.2026

benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Samstag, dem 11.04. um 17:40 Uhr Die Gesamtlage zeigt sich stabil mit leichtem Senkungspotenzial, da die Gewinnmargen der Mineralölkonzerne derzeit historisch überdurchschnittlich sind und mittelfristig Korrektur erwarten lassen. Samstag, 11. April 2026: Die Preise bleiben voraussichtlich stabil. Der Wochenendeffekt mit typischerweise etwas höheren Preisen wird durch das aktuell fallende Kurzfristmomentum und den Margendruck ausgeglichen. Sonntag, 12. April 2026: Ebenfalls stabile Tendenz. Der Sonntag zeigt historisch leicht erhöhte Preise gegenüber dem Wochendurchschnitt, doch die übergeordneten Faktoren dämpfen diesen Effekt. Montag, 13. April 2026: Weitgehend unverändert. Der Montag ist traditionell ein preislich ungünstiger Tag, allerdings halten sich positive und negative Einflüsse auch hier die Waage. Dienstag, 14. April 2026: Stabile Tendenz mit minimaler Aufwärtsneigung. Der Dienstag ist statistisch einer der teuersten Wochentage, was aber durch die hohen Raffineriemargen und das Abwärtsmomentum der vergangenen Tage weitgehend neutralisiert wird. Kalenderereignisse im Prognosezeitraum Am Samstag, 11. April 2026 befinden sich rund 37 Prozent der deutschen Bevölkerung in Schulferien, wobei gleichzeitig für etwa 31 Prozent der letzte Ferientag ist. Dies betrifft unter anderem Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Das Ferienende führt erfahrungsgemäß zu leicht erhöhter Tanknachfrage durch Rückreiseverkehr. Am Sonntag, 12. April 2026 sind noch etwa 10 Prozent in Ferienzeit, während am Montag und Dienstag, 13. und 14. April 2026, nur noch rund 6 Prozent der Bevölkerung Ferien haben, nämlich Brandenburg und Thüringen. Die auslaufenden Ferien sorgen für moderate zusätzliche Nachfrage, die sich jedoch nicht in signifikanten Preisaufschlägen niederschlagen dürfte. Situation und Bewertungsansätze Der Rohölpreis liegt aktuell bei etwa 51 Cent pro Liter und hat sich in den letzten 24 Stunden kaum verändert mit einem Plus von 0,1 Prozent. Über 48 Stunden betrachtet zeigt sich sogar ein minimaler Rückgang. Der Ölmarkt liefert damit keine relevanten Impulse in Richtung höherer Spritpreise. Das kurzfristige Preismomentum der vergangenen sieben Tage zeigt eine deutlich fallende Tendenz von etwa minus 1,8 Cent pro Tag bei Super und E10 sowie sogar minus 3,1 Cent pro Tag bei Diesel. Diese Abwärtsbewegung dämpft mögliche Preisanstiege durch ungünstige Wochentage. Der mittelfristige 28-Tage-Makrotrend weist hingegen leicht nach oben mit etwa plus 0,25 Cent pro Tag. Dies deutet auf eine übergeordnet stabile bis leicht steigende Preistendenz hin, die jedoch aktuell vom stärkeren Kurzfristtrend überlagert wird. Besonders aufschlussreich ist die Rohüberschussanalyse. Der aktuelle Rohüberschuss, also die Differenz zwischen Netto-Verkaufspreis abzüglich Fixabgaben und Rohölkosten, liegt bei Super bei 46,6 Cent pro Liter. Das 4-Wochen-Mittel beträgt jedoch nur 38,1 Cent pro Liter, womit eine positive Abweichung von 8,4 Cent vorliegt. Bei Diesel ist die Situation noch ausgeprägter mit einer aktuellen Marge von 75,1 Cent gegenüber einem Mittelwert von 61,1 Cent, also fast 14 Cent über dem Durchschnitt. Diese Werte liegen jeweils oberhalb des 80. Perzentils der Jahresverteilung. Die Margen der Mineralölkonzerne sind damit historisch betrachtet ungewöhnlich hoch. Erfahrungsgemäß führt eine solche Situation binnen etwa 14 Tagen zu einer Preiskorrektur nach unten, da der Wettbewerbsdruck bei überhöhten Margen zunimmt. Komplexität des Berechnungsmodells Die Preisprognose basiert auf einem vielschichtigen Scoring-System, das unterschiedliche Einflussfaktoren gewichtet zusammenführt. Der Wochentagseffekt wird über ein exponentiell gewichtetes 13-Jahres-Muster ermittelt, bei dem jüngere Beobachtungen stärker zählen als ältere, mit einer Halbwertszeit von 45 Tagen. Dies ermöglicht die Erfassung sowohl langfristiger Muster als auch aktueller Verhaltensänderungen. Der Ölpreiseinfluss wird asymmetrisch modelliert, da Preiserhöhungen beim Rohöl erfahrungsgemäß schneller an die Zapfsäule weitergegeben werden als Preissenkungen. Kalendereffekte wie Ferien, Ferienende und Feiertage werden bevölkerungsgewichtet über alle 16 Bundesländer aggregiert und basieren auf empirischen Preisabweichungen der letzten zwei Jahre. Das Momentum erfasst kurzfristige Trends über sieben Tage, während der Makrotrend mittelfristige Bewegungen über 28 Tage abbildet. Die Rohüberschussanalyse vergleicht die aktuelle Gewinnmarge mit der statistischen Verteilung des vergangenen Jahres und identifiziert so Normalisierungspotenzial. All diese Komponenten fließen in einen Gesamtscore ein, der auf einen Bereich von minus drei bis plus drei begrenzt wird und die Tendenz für jeden Prognosetag angibt.

Berta, deine Benzinpreis-Assistentin.

Berta Hallo, wie kann ich dir helfen?

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