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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.
Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung
für den 20.04.2026
benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Sonntag, dem 19.04. um 17:40 Uhr Die Spritpreise befinden sich in einer moderaten Abwärtsbewegung, getragen von einem fallenden Markttrend und einer überdurchschnittlich hohen Gewinnmarge der Mineralölkonzerne, die mittelfristig für zusätzlichen Preisdruck nach unten sorgt. Sonntag, 19. April 2026: Leicht fallende Tendenz. Das kurzfristige Momentum zeigt nach unten, der Wochentagseffekt spielt kaum eine Rolle. Ein günstiger Tag zum Tanken. Montag, 20. April 2026: Stabile Preise erwartet. Der typische Montags-Aufschlag wird durch den fallenden Gesamttrend weitgehend neutralisiert. Kein akuter Handlungsbedarf. Dienstag, 21. April 2026: Ebenfalls stabil. Obwohl Dienstage historisch tendenziell teurer sind, dämpft die übergeordnete Abwärtsbewegung diesen Effekt deutlich ab. Mittwoch, 22. April 2026: Leicht fallende Tendenz. Der Mittwoch zeigt sich preislich neutral bis leicht günstiger, was zusammen mit dem Abwärtstrend für eine weitere Entspannung spricht. Im gesamten Prognosezeitraum sind keine Feiertage, Ferienzeiten oder Brückentage zu verzeichnen. Kalendereffekte spielen daher keine besondere Rolle. Die aktuelle Marktsituation ist geprägt von einem 7-Tage-Momentum von minus 0,7 Cent pro Tag sowie einem 28-Tage-Makrotrend von minus 0,4 Cent pro Tag. Beide Indikatoren zeigen einen etablierten Abwärtstrend. Der Rohölpreis ist praktisch unverändert geblieben, sodass von dieser Seite kein Preisdruck ausgeht. Besonders aufschlussreich ist die Rohüberschussanalyse: Der aktuelle Rohüberschuss liegt bei 46,0 Cent pro Liter und damit 5,5 Cent über dem 4-Wochen-Durchschnitt von 40,5 Cent. Dieser Wert überschreitet sogar das 80. Perzentil der Jahresverteilung von 45,8 Cent. Das bedeutet, dass die Mineralölkonzerne derzeit eine historisch hohe Gewinnmarge erzielen. Erfahrungsgemäß führt eine solche Situation binnen etwa 14 Tagen zu Preiskorrekturen nach unten, da der Wettbewerbsdruck zunimmt. Bei Super und E10 ist die Marge besonders ausgeprägt hoch, während Diesel im Normalbereich liegt. Das verwendete Prognosemodell zeigt die Komplexität moderner Spritpreisprognosen. Es kombiniert sieben unterschiedliche Einflussfaktoren: die exponentiell gewichteten Wochentagsmuster aus 13 Jahren Preishistorie, den asymmetrischen Ölpreiseffekt bei dem Anstiege schneller als Senkungen weitergegeben werden, Kalendereffekte für Feiertage und Ferien, kurzfristiges 7-Tage-Momentum, mittelfristigen 28-Tage-Makrotrend, die Rohüberschussanalyse zur Margenbewertung sowie gesetzliche Steueränderungen. Jede Komponente wird individuell skaliert und gewichtet, wobei das Modell automatisch erkennt, wenn sich der Markt in einem ausgeprägten Auf- oder Abwärtstrend befindet, und dann die Wochentagsmuster entsprechend dämpft, um Fehlsignale zu vermeiden. Die Volatilität des Marktes wird ebenfalls berücksichtigt, um in unruhigen Phasen keine übermäßig präzisen Vorhersagen zu suggerieren.