Alle Benzinpreise in
der Nähe,
aktuell und schnell
Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.
Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung
für den 12.03.2026
benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Donnerstag, dem 12.03. um 17:40 Uhr Die Spritpreise zeigen sich in den kommenden Tagen überwiegend stabil mit leichter Tendenz nach unten, wobei der Sonntag wie gewohnt den günstigsten Zeitpunkt zum Tanken darstellt. Donnerstag, 12. März 2026: Leicht fallende Tendenz. Der Donnerstag war in den vergangenen vier Wochen durchschnittlich 0,3 Cent günstiger als das Wochenmittel. Ein Rohölanstieg von knapp 3,8 Prozent innerhalb der letzten 24 Stunden wirkt preistreibend, wurde aber bereits größtenteils eingepreist. Freitag, 13. März 2026: Stabile Tendenz. Der Wochentagseffekt fällt mit 0,1 Cent unter dem Wochenmittel schwächer aus. Keine besonderen Kalendereinflüsse, keine Ferien oder Feiertage in Deutschland. Samstag, 14. März 2026: Leicht fallende Tendenz. Der Samstag zeigt sich historisch betrachtet etwa 0,2 Cent günstiger als das Wochenmittel. Der Reiseverkehr bleibt ruhig, da bundesweit keine Schulferien laufen. Sonntag, 15. März 2026: Leicht fallende Tendenz mit dem stärksten Preisrückgang der Woche. Sonntage waren in den vergangenen vier Wochen im Schnitt 0,9 Cent günstiger als das Wochenmittel, was diesen Tag zum besten Tankzeitpunkt macht. Zur aktuellen Situation und den Bewertungsansätzen lässt sich festhalten, dass mehrere gegenläufige Faktoren die Preisentwicklung beeinflussen. Der Rohölpreis ist innerhalb von 48 Stunden um knapp 4,8 Prozent gestiegen, was grundsätzlich preistreibend wirkt. Dieser Anstieg wurde jedoch bereits weitgehend an die Zapfsäulen weitergegeben, sodass für die kommenden Tage kein nennenswerter Nachholeffekt zu erwarten ist. Das 7-Tage-Momentum zeigt einen leichten Aufwärtstrend von etwa 0,3 Cent pro Tag bei Super und E10, was auf einen kurzfristigen Preisanstieg hindeutet. Die Rohüberschussanalyse liefert ein wichtiges Signal für die mittelfristige Preisentwicklung. Der aktuelle Rohüberschuss der Mineralölkonzerne liegt bei 55,6 Cent pro Liter, verglichen mit einem 4-Wochen-Durchschnitt von 52,8 Cent pro Liter. Die Abweichung von plus 2,8 Cent liegt knapp unter der Schwelle von 3 Cent, ab der von einer ungewöhnlich hohen Marge gesprochen wird. Der Status bleibt damit im Normalbereich, es besteht weder signifikanter Senkungsdruck noch Anlass für unmittelbare Preiserhöhungen aus Margengründen. Die Formel dahinter berechnet den Rohüberschuss als Netto-Verkaufspreis abzüglich der Energiesteuer von 65,45 Cent pro Liter und der Rohölkosten. Das Berechnungsmodell hinter dieser Prognose berücksichtigt eine Vielzahl von Einflussfaktoren, deren Zusammenspiel die Komplexität der Spritpreisbildung widerspiegelt. Die Wochentags-Scores basieren auf einer 4-Wochen-Analyse der tatsächlichen Preisschwankungen, wobei ein gleitender 7-Tage-Mittelwert langfristige Trends herausrechnet, um die reinen Wochentagseffekte zu isolieren. Kalender-Effekte wie Feiertage, Ferienzeiten und Brückentage werden bevölkerungsgewichtet über alle 16 Bundesländer ausgewertet, wobei beispielsweise Nordrhein-Westfalen mit 22 Prozent und Bayern mit 16 Prozent besonders stark ins Gewicht fallen. Das Ölpreismodell arbeitet asymmetrisch, da Preisanstiege erfahrungsgemäß innerhalb von 24 Stunden an die Verbraucher weitergegeben werden, während Senkungen sich über etwa sieben Tage verteilen. Die Rohüberschussanalyse vergleicht die aktuelle Marge mit dem 4-Wochen-Mittel und identifiziert dabei Margen-Ausreißer, die auf bevorstehende Preiskorrekturen hindeuten können. Alle Einzelkomponenten fließen in einen Gesamtscore ein, der auf eine Spanne von minus 3 bis plus 3 begrenzt wird und die Tendenzbezeichnungen von fallend bis steigend bestimmt.