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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.

Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung

für den 03.05.2026

benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Sonntag, dem 03.05. um 09:15 Uhr Die Spritpreise befinden sich aktuell in einer fallenden Phase, unterstützt durch hohe Margen der Mineralölkonzerne und ein deutlich negatives Preismomentum. Sonntag, 3. Mai 2026: Die Preise dürften leicht nachgeben. Der Sonntag ist traditionell ein eher günstiger Tanktag, und der laufende Abwärtstrend von rund 2,2 Cent pro Tag setzt sich fort. Montag, 4. Mai 2026: Trotz des typischen Montagsmusters mit leicht erhöhten Preisen bleibt die Lage weitgehend stabil. Der fallende Gesamtmarkt dämpft den üblichen Wochenstart-Effekt spürbar ab. Dienstag, 5. Mai 2026: Auch hier zeigt sich ein stabiles Bild. Normalerweise ist der Dienstag der teuerste Wochentag, doch das stark negative Momentum neutralisiert diesen Effekt weitgehend. Mittwoch, 6. Mai 2026: Die Tendenz bleibt leicht fallend. Der Abwärtsdruck hält an, und es gibt keine besonderen Faktoren, die einen Preisanstieg begünstigen würden. Im gesamten Prognosezeitraum sind keine Feiertage, Ferienzeiten oder Brückentage zu verzeichnen. Kalendereffekte spielen daher keine besondere Rolle. Die aktuelle Marktsituation ist von zwei wesentlichen Faktoren geprägt. Zum einen zeigt das Sieben-Tage-Momentum einen deutlichen Rückgang von etwa 2,2 Cent pro Liter pro Tag, was auf einen etablierten Abwärtstrend hindeutet. Zum anderen fällt die Rohüberschussanalyse ins Auge: Die aktuelle Marge bei Super E5 liegt bei 46,7 Cent pro Liter und damit rund 4,9 Cent über dem Vier-Wochen-Durchschnitt von 41,8 Cent. Dieser Wert überschreitet auch das 80. Perzentil der Jahresverteilung von 46,0 Cent. Das bedeutet, dass die Mineralölkonzerne derzeit historisch hohe Gewinne pro Liter einfahren. Erfahrungsgemäß führt eine solch überhöhte Marge innerhalb von etwa zwei Wochen zu Preiskorrekturen nach unten, da der Wettbewerbsdruck die Konzerne zwingt, zumindest einen Teil dieser Übergewinne an die Verbraucher weiterzugeben. Beim Diesel liegt die Marge hingegen im Normalbereich, sodass hier kein zusätzlicher Senkungsdruck besteht. Beim E10 ist die Situation ähnlich wie beim Super, mit einer Abweichung von knapp 5 Cent über dem Mittelwert. Der Rohölpreis selbst ist derzeit stabil und liefert weder Aufwärts- noch Abwärtssignale. Die Marktvolatilität ist allerdings erhöht, die durchschnittliche Tagesspanne von 14 Cent pro Liter liegt deutlich über dem üblichen Niveau. Dies macht alle Prognosen etwas unsicherer als gewöhnlich. Die hier verwendete Preisprognose basiert auf einem vielschichtigen Berechnungsmodell, das verschiedene Einflussgrößen miteinander kombiniert. Das Wochentagsmuster wird aus einem dreizehn Jahre umfassenden Datensatz ermittelt, wobei jüngere Beobachtungen exponentiell stärker gewichtet werden. Dies ermöglicht eine Anpassung an veränderte Tankstellenpolitiken, ohne kurzfristige Ausreißer überzubewerten. Die Ölpreisweitergabe wird asymmetrisch modelliert, da Tankstellen Preissteigerungen des Rohöls erfahrungsgemäß schneller weitergeben als Senkungen. Ein kurzfristiges Momentum über sieben Tage und ein längerfristiger Makrotrend über 28 Tage erfassen sowohl aktuelle Bewegungen als auch mittelfristige Marktdynamiken. Die Rohüberschussanalyse prüft, ob die Konzernmargen in einem normalen Korridor liegen oder ob Abweichungen einen Preisdruck in die eine oder andere Richtung erzeugen. Schließlich werden Kalendereffekte wie Feiertage oder Ferienzeiten über alle Bundesländer bevölkerungsgewichtet einbezogen. All diese Komponenten werden zu einem Gesamtscore verdichtet, der jedoch bei erhöhter Marktvolatilität automatisch gedämpft wird, um die gesteigerte Unsicherheit widerzuspiegeln.

Berta, deine Benzinpreis-Assistentin.

Berta Hallo, wie kann ich dir helfen?

Berta