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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.

Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung

für den 15.04.2026

benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Mittwoch, dem 15.04. um 09:15 Uhr Die Spritpreise stehen vor einer insgesamt leicht fallenden Woche, wobei der Donnerstag als günstigster Tag hervorsticht. Mittwoch, 15. April 2026: Leicht fallende Tendenz. Der Wochentagseffekt zeigt, dass Mittwoche typischerweise etwa 0,2 Cent günstiger sind als der Wochendurchschnitt. Der rückläufige Rohölpreis von gut 2 Prozent innerhalb der letzten 24 Stunden beginnt sich langsam an der Zapfsäule bemerkbar zu machen. Das 7-Tage-Momentum ist ebenfalls negativ und drückt die Preise um etwa 0,3 Cent pro Tag nach unten. Donnerstag, 16. April 2026: Leicht fallende Tendenz, bester Tag zum Tanken. Der Donnerstag ist historisch betrachtet der günstigste Wochentag mit einem Preisvorteil von knapp 0,6 Cent gegenüber dem Wochenmittel. In Kombination mit dem anhaltend negativen Momentum und dem weiterhin nachwirkenden Ölpreisrückgang dürfte dies der preisgünstigste Tag im Prognosezeitraum sein. Freitag, 17. April 2026: Leicht fallende Tendenz. Der Freitag ist zwar traditionell noch etwas günstiger als das Wochenmittel, aber der Effekt ist mit etwa 0,1 Cent deutlich geringer als am Donnerstag. Der Ölpreiseffekt ist mittlerweile zu gut 47 Prozent eingepreist und stützt die Preise weiterhin nach unten. Samstag, 18. April 2026: Stabile Tendenz. Am Wochenende kehrt sich das Muster um. Der Samstag liegt typischerweise etwa 0,1 Cent über dem Wochendurchschnitt. Dies kompensiert die weiterhin preisdämpfenden Faktoren aus Ölmarkt und Momentum, sodass unter dem Strich eine Seitwärtsbewegung zu erwarten ist. Im Prognosezeitraum befinden sich Brandenburg und Thüringen in den Schulferien, was etwa 6 Prozent der deutschen Bevölkerung betrifft. Am Freitag, 17. April 2026, und Samstag, 18. April 2026, enden diese Ferien. Ferienzeiten können grundsätzlich zu erhöhter Nachfrage führen, wenn Urlauber tanken müssen. Bei einem so geringen Bevölkerungsanteil ist der Effekt auf das bundesweite Preisniveau jedoch vernachlässigbar gering. Die empirische Auswertung zeigt, dass Ferienende-Tage historisch mit einem leichten Preisaufschlag von etwa 0,1 Cent verbunden sind, vermutlich durch Rückreiseverkehr bedingt. Die Rohüberschussanalyse liefert ein interessantes Signal. Die aktuelle Marge der Mineralölkonzerne liegt bei knapp 45,9 Cent pro Liter und damit gut 6,5 Cent über dem 4-Wochen-Mittelwert von rund 39,4 Cent. Diese Marge übersteigt sogar das 80. Perzentil der Jahresverteilung von 45,6 Cent. Das bedeutet: Die Konzerne verdienen derzeit überdurchschnittlich gut an jedem verkauften Liter. Historisch betrachtet führt eine solche Situation typischerweise binnen etwa 14 Tagen zu einer Preiskorrektur nach unten, da entweder der Wettbewerb die Margen drückt oder gesunkene Rohölkosten verzögert weitergegeben werden. Bei Diesel ist die Situation weniger ausgeprägt mit einer Marge von gut 71,4 Cent, die noch im Normalbereich liegt. Bei E10 zeigt sich ein ähnliches Bild wie bei Super mit einer Marge von etwa 41 Cent, die ebenfalls über dem P80-Wert liegt. Der 7-Tage-Preistrend zeigt für alle Kraftstoffsorten nach unten: Super sinkt um etwa 0,3 Cent pro Tag, E10 ebenfalls um 0,3 Cent, und Diesel sogar um gut 1,2 Cent pro Tag. Dieser negative Trend wird durch den 28-Tage-Makrotrend bestätigt, der mit minus 0,1 Cent pro Tag im Mittel ebenfalls leicht abwärts gerichtet ist. Die Marktvolatilität ist derzeit normal, die 7-Tage-Preisspanne liegt bei etwa 9,3 Cent und damit unter dem 80. Perzentil der letzten 180 Tage von 10,5 Cent. Das Berechnungsmodell hinter dieser Prognose vereint mehrere komplexe Komponenten, die ineinandergreifen. Der Wochentagseffekt basiert auf einer exponentiell gewichteten Auswertung von 13 Jahren Preisdaten mit etwa 4.440 Messtagen, wobei neuere Daten stärker gewichtet werden als ältere und die Halbwertszeit 45 Tage beträgt. Das Ölpreismodell berücksichtigt die empirisch nachgewiesene Asymmetrie zwischen schnellen Preiserhöhungen und verzögerten Preissenkungen an der Tankstelle, die sogenannten Rockets and Feathers, mit unterschiedlichen Zeitkonstanten von knapp 3 Tagen für Anstiege und knapp 5 Tagen für Rückgänge. Der Rohüberschuss wird täglich neu berechnet, indem vom Netto-Verkaufspreis die gesetzlichen Fixabgaben und der tagesaktuelle Rohölkostenanteil abgezogen werden. Der Vergleich mit den Perzentilen der Jahresverteilung erlaubt dann Rückschlüsse auf künftigen Preisdruck. Die Kalendereffekte werden aus zwei Jahren empirischer Daten gewonnen und nach Bevölkerungsanteilen je Bundesland gewichtet, sodass ein Feiertag in Bayern stärker ins Gewicht fällt als einer in Bremen. All diese Komponenten werden zu einem Gesamtscore addiert und auf einen Wertebereich begrenzt, aus dem dann die Tendenzprognose abgeleitet wird.

Berta, deine Benzinpreis-Assistentin.

Berta Hallo, wie kann ich dir helfen?

Berta