Alle Benzinpreise in
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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.
Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung
für den 05.04.2026
benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Sonntag, dem 05.04. um 17:40 Uhr Die Osterferien und der Ostermontag sorgen für regen Reiseverkehr, während gleichzeitig die ungewöhnlich hohe Marge der Mineralölkonzerne mittelfristig Druck auf sinkende Preise ausübt. Heute, Sonntag, 5. April 2026: Die Tendenz ist leicht steigend. Es ist Vortag eines bundesweiten Feiertags, und rund 87 Prozent der Bevölkerung befinden sich bereits in den Osterferien. Der anhaltende Aufwärtstrend der vergangenen Tage sowie das typische Sonntagsmuster stützen höhere Preise. Montag, 6. April 2026: Die Tendenz bleibt leicht steigend. Am Ostermontag ist bundesweit Feiertag, was erfahrungsgemäß zu höheren Preisen führt. Hinzu kommt der Rückreiseverkehr zum Ende des langen Wochenendes, der die Nachfrage zusätzlich antreibt. Für etwa 6 Prozent der Bevölkerung steht zudem der Ferienanfang unmittelbar bevor. Dienstag, 7. April 2026: Die Preise dürften sich stabilisieren. In Brandenburg und Thüringen beginnen die Osterferien, während sie für etwa 37 Prozent der Bevölkerung enden. Der typische Dienstagspreis liegt leicht über dem Wochenmittel, doch das nachlassende Reiseaufkommen nach dem Feiertag dämpft die Entwicklung. Mittwoch, 8. April 2026: Auch hier erwarte ich weitgehend stabile Preise. Der Mittwoch zeigt historisch die günstigsten Werte der Woche. Für gut die Hälfte der Bevölkerung enden an diesem Tag die Ferien, was den Rückreiseverkehr auslaufen lässt. Die Situation ist geprägt von einem bemerkenswerten Spannungsfeld: Einerseits treiben das Oster-Reisegeschehen und ein seit sieben Tagen anhaltender Aufwärtstrend von rund 1,7 Cent pro Tag die Preise nach oben. Andererseits liegt der Rohüberschuss der Tankstellen mit aktuell 46,4 Cent pro Liter deutlich über dem Vier-Wochen-Durchschnitt von 36,2 Cent. Diese Abweichung von gut 10 Cent überschreitet das übliche Schwankungsband erheblich. Besonders auffällig ist die Situation bei Diesel, wo die Marge mit 78,4 Cent pro Liter den Durchschnitt um über 22 Cent übersteigt. Dieses hohe Margenniveau signalisiert, dass die Mineralölkonzerne die jüngsten Preiserhöhungen stärker an die Verbraucher weitergegeben haben, als es die Rohölpreisentwicklung rechtfertigen würde. Der Rohölpreis selbst verhielt sich in den vergangenen 48 Stunden nahezu unverändert. Erfahrungsgemäß führt eine derart überhöhte Marge innerhalb von etwa zwei Wochen zu Preiskorrekturen nach unten, da der Wettbewerbsdruck zwischen den Tankstellenbetreibern zunimmt. Im Prognosezeitraum fallen mehrere relevante Kalenderereignisse zusammen. Am Sonntag, 5. April 2026, befinden sich bereits 87 Prozent der Bevölkerung in den Ferien, und es ist Vortag des Ostermontags. Der Ostermontag am 6. April 2026 ist für die gesamte Bevölkerung ein gesetzlicher Feiertag, gleichzeitig Rückreisetag und damit erfahrungsgemäß einer der preisintensivsten Tage im Jahr. Am Dienstag, 7. April 2026, beginnen in Brandenburg und Thüringen die Ferien, während sie in mehreren anderen Bundesländern enden. Am Mittwoch, 8. April 2026, endet die Ferienzeit für weitere Bundesländer, darunter Baden-Württemberg und Bayern. Diese Konzentration von Ferienanfängen und Ferienenden erhöht typischerweise den Tankstellenverkehr und stützt kurzfristig die Preise, bevor nach Abklingen des Reiseverkehrs wieder Normalität einkehrt. Das Berechnungsmodell für diese Prognose kombiniert verschiedene Einflussfaktoren, die teils gegenläufig wirken und unterschiedlich schnell auf Preisänderungen durchschlagen. Der exponentiell gewichtete Wochentagseffekt basiert auf 13 Jahren historischer Daten, wobei jüngere Beobachtungen mit einer Halbwertszeit von 45 Tagen stärker gewichtet werden. Kalendereffekte werden über alle 16 Bundesländer bevölkerungsgewichtet aggregiert und stützen sich auf empirische Preisabweichungen der vergangenen zwei Jahre. Das Rohölpreismodell berücksichtigt die nachgewiesene Asymmetrie, wonach Tankstellen Preiserhöhungen bei steigendem Ölpreis schneller weitergeben als Senkungen bei fallendem Ölpreis. Die Rohüberschussanalyse vergleicht die aktuelle Marge mit statistischen Schwellenwerten aus der Jahresverteilung und identifiziert so überhöhte oder gequetschte Margen. Kurzfristiges Momentum aus dem Sieben-Tage-Trend und mittelfristige Makrotrends aus 28 Tagen ergänzen das Bild. Die Komplexität liegt darin, dass diese Faktoren unterschiedliche Zeithorizonte haben, sich gegenseitig verstärken oder aufheben können und ihre Gewichtung von der aktuellen Marktlage abhängt.