Alle Benzinpreise in
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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.
Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung
für den 10.03.2026
benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Dienstag, dem 10.03. um 09:15 Uhr Die Spritpreise stehen vor einer spürbaren Entspannung, da ein kräftiger Ölpreisrückgang von fast elf Prozent und eine ungewöhnlich hohe Gewinnmarge der Mineralölkonzerne für Abwärtsdruck sorgen. Dienstag, 10. März 2026: Leicht steigend. Der Dienstag zeigt sich historisch als teuerster Wochentag, in den letzten vier Wochen lag er durchschnittlich 1,3 Cent über dem Wochenmittel. Dieser Wochentagseffekt bremst die preissenkenden Faktoren heute noch deutlich aus. Keine Feiertage oder Ferien beeinflussen das Geschehen. Mittwoch, 11. März 2026: Leicht fallend. Der Mittwoch ist preislich unauffällig und zeigt nur noch minimale Aufschläge gegenüber dem Wochenschnitt. Die Ölpreissenkung beginnt sich stärker durchzusetzen, da die Tankstellen erfahrungsgemäß gesunkene Einkaufspreise erst nach und nach weitergeben. Auch dieser Tag bleibt frei von kalendarischen Sondereffekten. Donnerstag, 12. März 2026: Leicht fallend. Der Donnerstag gehört traditionell zu den günstigeren Tagen und lag zuletzt etwa 0,1 Cent unter dem Wochenmittel. Hinzu kommt, dass der mittlerweile über zwölf Prozent gefallene Ölpreis nun zu etwa 43 Prozent eingepreist sein dürfte. Die Abwärtstendenz verstärkt sich merklich. Freitag, 13. März 2026: Fallend. Am Freitag summieren sich die preissenkenden Faktoren am deutlichsten. Der Wochentag selbst ist ebenfalls leicht unterdurchschnittlich, und der Ölpreisrückgang erreicht mit etwa 57 Prozent bereits mehr als die Hälfte seiner vollen Wirkung. Dies macht den Freitag zum voraussichtlich günstigsten Tag im Betrachtungszeitraum. Die aktuelle Situation ist geprägt von zwei gegenläufigen Kräften, die sich über die Woche hinweg verschieben. Auf der einen Seite steht ein steigendes Preisniveau aus den vergangenen sieben Tagen mit einem Aufwärtstrend von etwa 2,5 Cent pro Tag bei Super. Auf der anderen Seite wirkt der massive Ölpreiseinbruch von knapp elf Prozent innerhalb von 24 Stunden preissenkend. Da Tankstellen Ölpreisrückgänge erfahrungsgemäß nicht sofort, sondern über etwa eine Woche gestreckt weitergeben, entfaltet sich dieser Effekt erst schrittweise. Besonders aufschlussreich ist die Rohüberschussanalyse. Der Rohüberschuss beschreibt vereinfacht die Marge, die den Mineralölkonzernen nach Abzug von Energiesteuer und Rohölkosten vom Nettoverkaufspreis verbleibt. Diese Marge liegt aktuell bei 62,8 Cent pro Liter und damit 10,5 Cent über dem Vier-Wochen-Durchschnitt von 52,3 Cent. Eine derart hohe Abweichung signalisiert, dass die Konzerne momentan überdurchschnittlich verdienen. Historisch betrachtet führt ein solcher Margendruck typischerweise innerhalb von etwa 14 Tagen zu einer Preiskorrektur nach unten, da der Wettbewerbsdruck die Anbieter zu Anpassungen zwingt. Die Wochentagsanalyse basiert auf den letzten 28 Tagen und zeigt ein klares Muster: Der Dienstag ist mit einem Aufschlag von 1,3 Cent der teuerste Tag, während Sonntag mit einem Abschlag von 0,9 Cent am günstigsten ausfällt. Donnerstag und Freitag liegen ebenfalls leicht unter dem Schnitt. Das Berechnungsmodell für diese Prognose kombiniert mehrere voneinander unabhängige Faktoren, um ein möglichst differenziertes Bild zu zeichnen. Die Wochentagsmuster werden aus einem rollierenden Vier-Wochen-Fenster ermittelt, um aktuelle Marktbedingungen besser abzubilden als jahresgültige Durchschnitte. Der Ölpreistrend berücksichtigt die empirisch belegte Asymmetrie, dass Preiserhöhungen am Rohölmarkt binnen 24 Stunden an der Zapfsäule ankommen, während Senkungen erst über etwa sieben Tage durchsickern. Kalendereffekte wie Feiertage und Ferienzeiten werden bevölkerungsgewichtet über alle 16 Bundesländer ausgewertet, wobei Nordrhein-Westfalen mit 22 Prozent und Bayern mit 16 Prozent das größte Gewicht erhalten. Das Sieben-Tage-Momentum erfasst kurzfristige Trendrichtungen, und der Rohüberschuss liefert ein strukturelles Signal über das Margenniveau der Branche. Alle diese Einzelkomponenten fließen in einen Gesamtscore ein, der auf einer Skala von minus drei bis plus drei die Preistendenz abbildet.