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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.
Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung
für den 28.03.2026
benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Samstag, dem 28.03. um 17:40 Uhr Die Spritpreise zeigen in den kommenden Tagen eine klare Aufwärtstendenz, getrieben durch einen spürbaren Rohölanstieg und das typische Wochenendmuster – allerdings bremst eine überdurchschnittlich hohe Marge der Mineralölkonzerne den Druck nach oben mittelfristig ab. Samstag, 28. März 2026: Die Preise steigen deutlich. Der Samstag ist traditionell einer der teuersten Tanktage der Woche, hinzu kommt der Rohölanstieg von 2,7 Prozent in den letzten 24 Stunden, der sich bereits an den Zapfsäulen bemerkbar macht. Sonntag, 29. März 2026: Leicht steigende Tendenz. Der Sonntag zeigt sich preislich weitgehend neutral im Wochenvergleich. Der Ölpreiseffekt wirkt noch nach, verliert aber an Stärke. Montag, 30. März 2026: Leicht steigende Tendenz. Der Wochenbeginn bringt erfahrungsgemäß erhöhte Preise, da viele Pendler volltanken. Der anhaltende Aufwärtstrend der vergangenen Woche stützt dieses Muster zusätzlich. Dienstag, 31. März 2026: Leicht steigende Tendenz. Der Dienstag zählt ebenfalls zu den teureren Wochentagen. Die Preisdynamik bleibt aufwärtsgerichtet, wenngleich der unmittelbare Ölpreisimpuls weitgehend eingepreist sein dürfte. Zur Situation im Detail: Der Rohölpreis ist in den vergangenen 24 Stunden um 2,7 Prozent gestiegen und liegt über 48 Stunden betrachtet sogar 3,2 Prozent höher. Solche Anstiege werden erfahrungsgemäß zügig an die Verbraucher weitergegeben. Das kurzfristige Momentum zeigt für Super E5 und E10 einen Anstieg von rund 0,2 Cent pro Tag, während Diesel leicht rückläufig ist. Auch der 28-Tage-Makrotrend weist mit 0,5 Cent pro Tag nach oben. Die Rohüberschussanalyse liefert ein interessantes Gegensignal: Die aktuelle Marge der Mineralölkonzerne liegt bei 36,1 Cent pro Liter und damit 1,4 Cent über dem Vier-Wochen-Durchschnitt von 34,7 Cent. Besonders auffällig ist die Situation beim Diesel, wo die Marge mit 64,5 Cent pro Liter deutlich über dem üblichen Niveau von 51,1 Cent liegt und sogar das 80. Perzentil der Jahresverteilung von 63,0 Cent überschreitet. Diese historisch hohen Margen sprechen dafür, dass binnen der nächsten zwei Wochen eine Preiskorrektur nach unten wahrscheinlich wird – sofern keine weiteren Ölpreisschübe dazwischenkommen. Weder Feiertage noch Schulferien oder Brückentage beeinflussen den aktuellen Prognosezeitraum in irgendeinem Bundesland. Zur Komplexität des Berechnungsmodells: Die Prognose stützt sich auf ein mehrdimensionales Scoring-System, das sieben Hauptfaktoren kombiniert. Die Wochentagseffekte werden aus dreizehn Jahren historischer Daten mit exponentieller Gewichtung berechnet, wobei jüngere Beobachtungen stärker einfließen. Das Ölpreismodell berücksichtigt die bekannte Asymmetrie, wonach Preisanstiege schneller weitergegeben werden als Senkungen. Kalendereffekte wie Feiertage und Ferienzeiten werden bevölkerungsgewichtet über alle sechzehn Bundesländer erfasst. Die Rohüberschussanalyse vergleicht die aktuelle Gewinnspanne mit der Verteilung des vergangenen Jahres und identifiziert so Normalisierungspotenzial. Kurz- und mittelfristige Preistrends werden über gewichtete lineare Regressionen der letzten sieben beziehungsweise 28 Tage einbezogen. Diese Vielschichtigkeit ermöglicht es, sowohl kurzfristige Marktbewegungen als auch strukturelle Muster abzubilden, wobei die verschiedenen Signale sich gegenseitig ergänzen oder dämpfen können.