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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.
Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung
für den 19.03.2026
benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Donnerstag, dem 19.03. um 17:40 Uhr Die Spritpreise befinden sich aktuell in einer moderaten Aufwärtsphase, getrieben durch das kurzfristige und mittelfristige Preis-Momentum, während vom Ölmarkt und der Raffinerieseite keine nennenswerten Impulse ausgehen. Donnerstag, 19. März 2026: Die Preise zeigen sich weitgehend stabil. Der Wochentag wirkt statistisch leicht preisdämpfend, was durch das bestehende Aufwärts-Momentum nahezu ausgeglichen wird. Insgesamt kaum Bewegung zu erwarten. Freitag, 20. März 2026: Leicht steigende Tendenz. Der Freitag ist historisch ebenfalls ein etwas günstigerer Tag, jedoch dominiert das anhaltende Momentum den Markt, sodass ein leichter Preisanstieg wahrscheinlicher ist als eine Senkung. Samstag, 21. März 2026: Der Samstag zeigt traditionell höhere Preise als der Wochendurchschnitt. In Kombination mit dem weiterhin positiven Trend ist hier mit einem spürbaren Anstieg zu rechnen. Wer am Wochenende tanken muss, sollte dies wenn möglich vorziehen. Sonntag, 22. März 2026: Leicht steigende Tendenz. Der Sonntag ist zwar statistisch etwas günstiger als der Samstag, doch das übergeordnete Momentum hält die Preise weiter auf leicht steigendem Kurs. Zur aktuellen Lage und den Bewertungsansätzen: Der Rohölpreis ist in den vergangenen 24 Stunden um rund 0,2 Prozent gesunken, was grundsätzlich preisdämpfend wirkt. Allerdings werden Ölpreissenkungen erfahrungsgemäß nur verzögert an die Zapfsäule weitergegeben. Mit einer Einpreisungshalbwertszeit von knapp fünf Tagen ist bisher nur etwa ein Fünftel dieser Senkung im Tankstellenpreis angekommen. Die Rohüberschussanalyse zeigt ein unauffälliges Bild. Die aktuelle Rohgewinnmarge für Super E5 liegt bei etwa 35,2 Cent pro Liter und damit rund 1,7 Cent über dem Vier-Wochen-Durchschnitt von 33,5 Cent. Da sich dieser Wert im normalen Schwankungsbereich zwischen 31,3 und 36,6 Cent bewegt, ergibt sich daraus weder nennenswerter Senkungsdruck noch Anlass für kurzfristige Erhöhungen seitens der Mineralölkonzerne. Bei Diesel liegt die Marge mit gut 57 Cent pro Liter am oberen Rand des üblichen Korridors, was mittelfristig eher für Stabilisierung oder leichte Entspannung spricht. Das Sieben-Tage-Momentum zeigt mit plus 0,7 Cent pro Tag einen deutlichen Aufwärtstrend, der auch im längerfristigen 28-Tage-Makrotrend mit plus 1,1 Cent pro Tag bestätigt wird. Diese beiden Faktoren sind aktuell die Haupttreiber für die leicht steigende Prognose. Kalendereffekte spielen in diesem Zeitraum keine Rolle, da weder Feiertage noch Schulferien oder Brückentage anstehen. Zur Komplexität des Prognosemodells: Die Vorhersage der Spritpreisentwicklung stützt sich auf ein vielschichtiges Berechnungsmodell, das mehrere unabhängige Einflussfaktoren kombiniert. Die Wochentagseffekte werden aus einer dreizehnjährigen Datenhistorie mit exponentieller Gewichtung ermittelt, sodass jüngere Beobachtungen stärker einfließen als ältere. Die Ölpreisweitergabe wird asymmetrisch modelliert, da Erhöhungen erfahrungsgemäß schneller an der Zapfsäule ankommen als Senkungen. Das Momentum erfasst kurzfristige Trends der letzten sieben Tage, während der Makrotrend mittelfristige Marktbewegungen über vier Wochen abbildet. Die Rohüberschussanalyse schätzt die Raffineriemarge auf Basis des Verhältnisses zwischen Verkaufspreis, Fixabgaben und Rohölkosten. Kalendereffekte wie Feiertage oder Ferienzeiten werden bevölkerungsgewichtet über alle sechzehn Bundesländer hinweg berücksichtigt. Die Volatilitätskomponente dämpft Extremsignale in besonders schwankungsreichen Marktphasen. All diese Faktoren werden zu einem Gesamtscore verdichtet, der schließlich in eine verständliche Tendenzaussage übersetzt wird.