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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.
Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung
für den 25.04.2026
benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Samstag, dem 25.04. um 09:15 Uhr Prognose für den 25. April 2026 bis 28. April 2026 Gesamtlage: Der Kraftstoffmarkt zeigt sich derzeit uneinheitlich – kurzfristig steigenden Impulsen durch einen kräftigen Ölpreisanstieg steht ein mittelfristig fallender Trend gegenüber, was zu überwiegend stabilen Preisen mit leichtem Aufwärtsdruck zum Wochenanfang führt. Samstag, 25. April 2026: Die Preise bleiben voraussichtlich stabil. Der deutliche Ölpreisanstieg von 2,8 Prozent innerhalb der letzten 24 Stunden wirkt zwar preistreibend, wird jedoch durch den fallenden Makrotrend der vergangenen Wochen abgefedert. Sonntag, 26. April 2026: Auch am Sonntag ist mit stabilen Preisen zu rechnen. Die Wirkung des Ölpreisanstiegs lässt bereits nach, während die übrigen Faktoren weitgehend neutral bleiben. Montag, 27. April 2026: Der Montag zeigt ebenfalls stabile Preise, allerdings mit etwas stärkerem Aufwärtsdruck. Das typische Wochentagsmuster deutet auf leicht erhöhte Preise am Wochenanfang hin. Dienstag, 28. April 2026: Für den Dienstag ist eine leicht steigende Tendenz erkennbar. Der Wochentagseffekt erreicht hier seinen stärksten Einfluss, da Dienstage historisch häufig überdurchschnittliche Preise aufweisen. Im gesamten Prognosezeitraum sind keine Feiertage, Ferienzeiten oder Brückentage zu verzeichnen. Kalendereffekte spielen daher keine besondere Rolle. Zur Situation und den Bewertungsansätzen Der aktuelle Markt wird von zwei gegenläufigen Kräften geprägt. Einerseits ist der Rohölpreis innerhalb von 24 Stunden um 2,8 Prozent gestiegen, was nach dem sogenannten Rockets-and-Feathers-Prinzip rasch an die Zapfsäulen weitergegeben wird. Erfahrungsgemäß erreicht ein solcher Anstieg die Tankstellen innerhalb von etwa drei Tagen vollständig. Andererseits befindet sich der Markt in einem mittelfristigen Abwärtstrend: Im 28-Tage-Durchschnitt sind die Preise um etwa 0,3 Cent pro Tag gefallen. Dieser Makrotrend dämpft die Wirkung kurzfristiger Preissignale. Ein wichtiger Aspekt der Analyse ist die Rohüberschussbetrachtung. Der Rohüberschuss beschreibt die Marge der Mineralölkonzerne, also den Betrag, der nach Abzug von Rohölkosten und staatlichen Fixabgaben vom Verkaufspreis übrig bleibt. Aktuell liegt diese Marge bei etwa 41,0 Cent pro Liter für Super E5, was nahezu exakt dem Vier-Wochen-Durchschnitt von 41,2 Cent entspricht. Der Normalbereich erstreckt sich von etwa 36,3 bis 45,9 Cent. Da sich die Marge im mittleren Bereich bewegt, besteht weder Druck zur Preissenkung noch Anlass für eine margengetriebene Erhöhung. Bei Diesel liegt die aktuelle Marge mit knapp 60 Cent leicht unter dem Vier-Wochen-Mittel von etwa 67 Cent, was aber noch innerhalb des Normalbereichs fällt. Zusätzlich weist das Modell auf eine erhöhte Marktvolatilität hin. Die durchschnittliche Tagesspanne der vergangenen sieben Tage liegt bei 11,6 Cent und damit über dem üblichen Niveau. Dies signalisiert eine gewisse Unsicherheit im Markt, weshalb alle Prognosen mit einem Dämpfungsfaktor versehen werden. Zur Komplexität des Berechnungsmodells Die Preisprognose basiert auf einem mehrdimensionalen Scoring-System, das verschiedene Einflussfaktoren gewichtet zusammenführt. Dazu gehören historische Wochentagsmuster aus dreizehn Jahren Preisdaten, die exponentiell gewichtet werden, sodass aktuelle Entwicklungen stärker einfließen als weit zurückliegende. Der Ölpreistrend wird asymmetrisch modelliert, da Preisanstiege erfahrungsgemäß schneller weitergegeben werden als Senkungen. Kalendereffekte wie Feiertage und Ferienzeiten fließen bevölkerungsgewichtet über alle sechzehn Bundesländer ein. Das kurzfristige Momentum der letzten sieben Tage und der mittelfristige Makrotrend über 28 Tage werden separat erfasst und gegeneinander abgewogen. Die Rohüberschussanalyse prüft, ob die Konzernmarge vom Normalbereich abweicht und Preiskorrekturen erwarten lässt. Bei hoher Volatilität werden alle Signale gedämpft, um der erhöhten Unsicherheit Rechnung zu tragen. Die Kombination dieser Faktoren zu einem Gesamtscore ermöglicht eine differenzierte Einschätzung, kann jedoch kurzfristige externe Schocks oder geopolitische Ereignisse nicht vorwegnehmen.