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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.

Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung

für den 09.03.2026

Die Spritpreise zeigen sich derzeit auf erhöhtem Niveau, jedoch deutet die überdurchschnittlich hohe Gewinnmarge der Mineralölkonzerne auf eine baldige Preiskorrektur nach unten hin. Sonntag, 8. März 2026: Die Preise bleiben weitgehend stabil. In Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ist Feiertag (Internationaler Frauentag), was dort als Rückreisetag für rund 6 Prozent der Bevölkerung einen leichten Preisaufschlag bewirkt. Das anhaltend steigende 7-Tage-Momentum von etwa 2,1 Cent pro Tag bei Super wirkt preistreibend, wird aber durch den Druck aus der hohen Konzernmarge weitgehend ausgeglichen. Montag, 9. März 2026: Deutlich fallende Tendenz. Der Montag erweist sich in den vergangenen vier Wochen als mit Abstand günstigster Wochentag, im Schnitt etwa 0,3 Cent unter dem Wochenmittel. Keine Feiertage oder Ferien beeinflussen die Preise. Wer flexibel ist, sollte diesen Tag zum Tanken nutzen. Dienstag, 10. März 2026: Leicht steigende Tendenz. Der Dienstag liegt historisch etwa 0,3 Cent über dem Wochenmittel. Ohne Kalendereffekte dominiert das Wochentagsmuster die Preisentwicklung. Mittwoch, 11. März 2026: Ebenfalls leicht steigende Tendenz. Der Mittwoch zeigt sich in den Daten der letzten vier Wochen als teuerster Wochentag mit durchschnittlich 0,35 Cent über dem Wochenmittel. Die Rohüberschussanalyse liefert ein wichtiges Signal für die mittelfristige Entwicklung. Der aktuelle Rohüberschuss, also die Differenz zwischen Netto-Verkaufspreis und den Kosten aus Energiesteuer plus Rohöl, liegt bei 56,9 Cent pro Liter. Das Vier-Wochen-Mittel beträgt dagegen nur 51,8 Cent pro Liter. Diese Abweichung von 5,1 Cent nach oben signalisiert eine untypisch hohe Marge der Mineralölkonzerne. Erfahrungsgemäß führt ein solches Ungleichgewicht binnen etwa 14 Tagen zu einer Preiskorrektur nach unten, da der Wettbewerbsdruck die Margen wieder auf ein normales Niveau drückt. Dieser Effekt wirkt dämpfend auf die kurzfristigen Preiserhöhungstendenzen durch Wochentagsmuster und Momentum. Der Rohölpreis selbst zeigt keine nennenswerte Veränderung in den letzten 24 bis 48 Stunden und liefert daher keinen zusätzlichen Impuls in die eine oder andere Richtung. Das 7-Tage-Momentum deutet zwar auf einen kurzfristigen Aufwärtstrend hin, dieser wird jedoch durch die Margenanalyse relativiert. Das Prognosemodell berücksichtigt eine Vielzahl von Faktoren, die miteinander in Wechselwirkung stehen. Die Wochentagsmuster werden aus einem rollierenden Vier-Wochen-Fenster berechnet und durch eine 7-Tage-Normierung von langfristigen Preistrends bereinigt. Kalendereffekte wie Feiertage, Ferienzeiten und Brückentage werden bevölkerungsgewichtet über alle 16 Bundesländer aggregiert und basieren auf empirischen Preisbeobachtungen der letzten zwei Jahre. Ölpreisänderungen werden asymmetrisch behandelt, da Anstiege erfahrungsgemäß sofort weitergegeben werden, während Senkungen sich über etwa sieben Tage verteilen. Die Rohüberschussanalyse ergänzt das Modell um eine mittelfristige Margenbetrachtung, wobei auch hier Asymmetrie berücksichtigt wird: Preissenkungsdruck durch hohe Margen wirkt langsamer als Erhöhungsdruck bei gequetschten Margen. All diese Komponenten werden zu einem Gesamtscore zusammengeführt, der die wahrscheinliche Preistendenz auf einer Skala abbildet.

Berta, deine Benzinpreis-Assistentin.

Berta Hallo, wie kann ich dir helfen?

Berta