Alle Benzinpreise in
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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.
Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung
für den 09.03.2026
benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Montag, dem 09.03. um 21:14 Uhr Die Spritpreise stehen in den kommenden Tagen unter Aufwärtsdruck, obwohl der Rohölpreis deutlich gefallen ist – der typische Wochentags-Effekt am Wochenanfang überwiegt. Montag, 9. März: Steigend. Der Montag zeigt sich in den vergangenen vier Wochen als teuerster Wochentag mit durchschnittlich 0,4 Cent über dem Wochenmittel. Das anhaltende Aufwärtsmomentum der letzten sieben Tage verstärkt diesen Effekt. Keine Feiertage oder Ferien beeinflussen die Preise. Dienstag, 10. März: Leicht steigend. Der Dienstag bleibt mit etwa 0,3 Cent über dem Wochenmittel ein teurer Tanktag. Der Rohölrückgang beginnt sich langsam bemerkbar zu machen, kann den Wochentags-Effekt aber noch nicht ausgleichen. Mittwoch, 11. März: Steigend. Auch der Mittwoch zählt zu den teuren Tagen mit rund 0,4 Cent Aufschlag. Die Ölpreissenkung wirkt weiter dämpfend, der Wochentags-Effekt dominiert jedoch noch. Donnerstag, 12. März: Stabil. Erst am Donnerstag kippt die Tendenz ins Neutrale. Dieser Tag liegt historisch etwa 0,1 Cent unter dem Wochenmittel, und der günstigere Rohölpreis wirkt sich nun spürbarer aus. Das bisherige Aufwärtsmomentum verliert an Kraft. Die aktuelle Marktlage zeigt ein interessantes Spannungsfeld zwischen verschiedenen Einflussfaktoren. Der Rohölpreis ist innerhalb von 24 Stunden um 5,4 Prozent gefallen, was grundsätzlich für sinkende Tankstellenpreise spricht. Allerdings geben die Mineralölkonzerne solche Senkungen erfahrungsgemäß nicht sofort weiter, sondern verteilen sie über etwa sieben Tage. Am ersten Tag ist typischerweise erst ein Siebtel der Ersparnis an der Zapfsäule angekommen. Die Rohüberschussanalyse liefert wichtige Erkenntnisse zur Preisbildung der Konzerne. Der aktuelle Rohüberschuss – also die Differenz zwischen dem Netto-Verkaufspreis, abzüglich Energiesteuer und Rohölkosten – liegt bei 52,8 Cent pro Liter. Das Vier-Wochen-Mittel beträgt 51,8 Cent pro Liter, womit die Abweichung mit einem Cent im normalen Bereich liegt. Wäre die Marge deutlich über drei Cent höher als üblich, wäre binnen zwei Wochen mit Preissenkungen zu rechnen. Bei einer stark gedrückten Marge würden die Konzerne hingegen sofort erhöhen. Beides ist derzeit nicht der Fall, sodass von dieser Seite kein Sondersignal ausgeht. Das Sieben-Tage-Momentum zeigt mit etwa 1,8 Cent pro Tag bei Super E5 und sogar drei Cent pro Tag bei Diesel einen deutlichen Aufwärtstrend der vergangenen Woche. Diese Dynamik wirkt sich auch auf die kommenden Tage aus, verliert aber zum Ende des Prognosezeitraums an Bedeutung. Die Komplexität dieses Prognosemodells ergibt sich aus dem Zusammenspiel mehrerer unabhängiger Faktoren, die unterschiedlich schnell und unterschiedlich stark auf die Tankstellenpreise wirken. Der Wochentags-Effekt basiert auf einer Vier-Wochen-Analyse und wird über eine MinMax-Normierung in einen vergleichbaren Wert umgerechnet. Der Ölpreis-Einfluss arbeitet asymmetrisch, weil Erhöhungen sofort durchgereicht werden, Senkungen jedoch verzögert. Die Kalender-Komponente wertet Feiertage, Ferien und Brückentage bevölkerungsgewichtet über alle 16 Bundesländer aus, basierend auf zwei Jahren historischer Daten. Das Momentum erfasst kurzfristige Trends der letzten sieben Tage. Der Rohüberschuss schließlich analysiert die Konzernmargen über vier Wochen und signalisiert bevorstehende Korrekturen. Alle diese Komponenten fließen in einen Gesamtwert ein, der die Preistendenz für jeden einzelnen Tag bestimmt.