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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.
Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung
für den 07.04.2026
benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Dienstag, dem 07.04. um 17:40 Uhr Die Spritpreisentwicklung zeigt sich im Prognosezeitraum uneinheitlich: Während Dienstag und Freitag leicht erhöhte Preise erwarten lassen, bietet sich vor allem der Donnerstag als günstigster Tanktag an – zudem drückt eine historisch hohe Marge der Mineralölkonzerne mittelfristig auf die Preise. Dienstag, 7. April 2026: Die Preise tendieren leicht nach oben. Der Dienstag zeigt sich historisch als etwas teurerer Wochentag. Das kurzfristige Preismomentum bleibt aufwärtsgerichtet, wird jedoch durch den überdurchschnittlich hohen Rohüberschuss der Konzerne gebremst. Mittwoch, 8. April 2026: Die Preisentwicklung stabilisiert sich auf dem aktuellen Niveau. Der Mittwoch ist traditionell einer der günstigeren Wochentage, was den weiterhin steigenden Markttrend ausgleicht. Donnerstag, 9. April 2026: Der beste Tanktag im Prognosezeitraum. Der Donnerstag weist historisch die niedrigsten Preise der Woche auf. In Verbindung mit dem Margendruck ergibt sich eine leicht fallende Tendenz. Freitag, 10. April 2026: Zum Wochenende hin ziehen die Preise wieder leicht an. Der Freitag gehört zu den teureren Wochentagen, da viele Autofahrer vor dem Wochenende tanken. Im Prognosezeitraum befinden sich rund 88 Prozent der Bevölkerung am 7. und 8. April 2026 noch in den Osterferien. Am 7. April 2026 ist Ferienanfang in Brandenburg und Thüringen für etwa 6 Prozent der Bevölkerung, während gleichzeitig für 37 Prozent die Ferien enden, darunter Nordrhein-Westfalen und Bayern. Am 8. April 2026 endet für weitere 51 Prozent die Ferienzeit, betroffen sind unter anderem Baden-Württemberg und erneut Bayern. Bis zum 10. April 2026 sinkt der Anteil der Bevölkerung in Ferienzeit auf 37 Prozent, wobei sukzessive weitere Bundesländer wie Hamburg, Niedersachsen und Bremen aus den Ferien zurückkehren. Diese Ferienendphasen führen typischerweise zu erhöhter Nachfrage durch Rückreiseverkehr und können leicht preistreibend wirken. Die Rohüberschussanalyse liefert ein wichtiges Signal für die kommenden Wochen. Der aktuelle Rohüberschuss bei Super E5 liegt bei 46,4 Cent pro Liter und damit 9,6 Cent über dem Vier-Wochen-Durchschnitt von 36,8 Cent. Bei Diesel ist die Abweichung mit 20,9 Cent über dem Mittelwert noch deutlicher ausgeprägt. Diese Werte liegen oberhalb des 80. Perzentils der Jahresverteilung, was bedeutet, dass die Margen der Mineralölkonzerne historisch betrachtet ungewöhnlich hoch sind. Erfahrungsgemäß führt eine solche Situation innerhalb von etwa 14 Tagen zu Preiskorrekturen nach unten, da der Wettbewerbsdruck die Konzerne zur Weitergabe zwingt. Der Rohölpreis selbst zeigt mit einem Anstieg von 0,4 Prozent in den letzten 24 Stunden nur eine moderate Aufwärtsbewegung, die sich kaum auf die Tankstellenpreise durchschlägt. Das kurzfristige Sieben-Tage-Momentum zeigt einen Aufwärtstrend von etwa 0,8 Cent pro Tag bei Super und E10 sowie 1,6 Cent pro Tag bei Diesel. Auch der mittelfristige 28-Tage-Makrotrend weist mit ähnlichen Werten nach oben. Diese Trends werden jedoch durch das starke negative Signal aus der Margenanalyse teilweise neutralisiert. Das hier verwendete Prognosemodell basiert auf mehreren ineinandergreifenden Komponenten, die jeweils unterschiedliche Aspekte der Preisbildung abbilden. Die Wochentagsmuster werden aus einem 13-jährigen Datensatz berechnet, wobei jüngere Beobachtungen exponentiell stärker gewichtet werden. Der Ölpreiseinfluss folgt einem asymmetrischen Modell, das berücksichtigt, dass Preisanstiege schneller weitergegeben werden als Senkungen. Kalenderereignisse wie Feiertage, Ferienzeiten und Brückentage werden bevölkerungsgewichtet über alle 16 Bundesländer erfasst. Die Rohüberschussberechnung analysiert die Differenz zwischen Verkaufspreis und den Kosten aus Rohöl sowie staatlichen Abgaben, um die aktuelle Margensituation einzuordnen. All diese Faktoren werden zu einem Gesamtscore verdichtet, der mit historischen Daten kalibriert wurde, um realistische Wahrscheinlichkeiten für Preisbewegungen zu ermitteln. Die Komplexität entsteht dabei weniger aus der Anzahl der Faktoren als vielmehr aus deren Wechselwirkungen und der Notwendigkeit, kurzfristige Schwankungen von mittelfristigen Trends zu unterscheiden.