Alle Benzinpreise in
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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.
Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung
für den 10.03.2026
benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Dienstag, dem 10.03. um 17:40 Uhr Gesamtlage: Der deutlich gefallene Ölpreis und eine ungewöhnlich hohe Gewinnmarge der Mineralölkonzerne sprechen für sinkende Spritpreise in den kommenden Tagen, auch wenn der typische Dienstagszuschlag heute noch bremsend wirkt. Heute, Dienstag, 10. März 2026: Die Tendenz ist leicht steigend. Dienstage waren in den letzten vier Wochen im Schnitt rund 1,1 Cent teurer als das Wochenmittel. Dieser Wochentagseffekt überlagert aktuell die preissenkenden Impulse durch den Ölpreisrückgang. Wer flexibel ist, wartet besser ab. Morgen, Mittwoch, 11. März 2026: Die Tendenz ist stabil. Der Wochentagseffekt fällt am Mittwoch deutlich schwächer aus. Der günstigere Rohölpreis beginnt sich langsam durchzusetzen. Ein guter Tag zum Beobachten, größere Bewegungen sind nicht zu erwarten. Donnerstag, 12. März 2026: Die Tendenz ist leicht fallend. Donnerstage lagen zuletzt sogar leicht unter dem Wochenmittel. Der Ölpreisrückgang wirkt nun stärker, da bereits rund 43 Prozent der Senkung an die Verbraucher durchgereicht sein sollten. Ein günstiger Tanktag zeichnet sich ab. Freitag, 13. März 2026: Die Tendenz ist leicht fallend. Die Abwärtsbewegung setzt sich fort. Der Freitag zeigt historisch ebenfalls günstigere Preise, und der Ölpreiseffekt entfaltet weiter seine Wirkung. Wer bis Freitag warten kann, dürfte die niedrigsten Preise der Woche vorfinden. Feiertage, Schulferien oder Brückentage sind im gesamten Prognosezeitraum in keinem Bundesland verzeichnet. Kalenderbedingte Preisaufschläge entfallen daher vollständig. Die aktuelle Situation wird maßgeblich von drei Faktoren geprägt. Erstens ist der Rohölpreis innerhalb von 24 Stunden um rund 5,8 Prozent gefallen, über 48 Stunden betrachtet sogar um etwa 6,5 Prozent. Erfahrungsgemäß geben die Tankstellen solche Senkungen nicht sofort weiter, sondern verteilen sie über einen Zeitraum von etwa sieben Tagen. Heute ist erst der erste Tag dieser schrittweisen Anpassung, weshalb der volle Effekt noch aussteht. Zweitens zeigt die Rohüberschussanalyse ein klares Bild. Der Rohüberschuss, also der Betrag, der nach Abzug von Energiesteuer und Rohölkosten vom Nettoverkaufspreis übrig bleibt, liegt aktuell bei rund 63,2 Cent pro Liter. Das sind etwa 10,9 Cent mehr als der Durchschnitt der vergangenen vier Wochen von 52,3 Cent. Diese untypisch hohe Marge bedeutet, dass die Mineralölkonzerne derzeit überdurchschnittlich verdienen. Historisch führt eine solche Situation innerhalb von etwa 14 Tagen zu einer Preiskorrektur nach unten, da der Wettbewerbsdruck irgendwann eine Anpassung erzwingt. Drittens zeigt das 7-Tage-Momentum, dass die Preise zuletzt im Schnitt um etwa 2,3 Cent pro Tag bei Super gestiegen sind. Dieser kurzfristige Aufwärtstrend wirkt den anderen Faktoren entgegen, verliert aber an Bedeutung, wenn die Ölpreissenkung greift und die Margen wieder auf ein normales Niveau zurückkehren. Das Prognosemodell kombiniert also Wochentagsmuster aus den letzten vier Wochen, Ölpreistrends mit asymmetrischer Weitergabe, Kalendereffekte aus zwei Jahren bundesweiter Daten, kurzfristiges Preismomentum sowie die Margenanalyse der Konzerne. Jeder dieser Faktoren erhält einen Teilwert, die Summe ergibt den Gesamtwert für jeden Tag. Die Komplexität entsteht dadurch, dass manche Einflüsse sofort wirken, während andere zeitverzögert durchschlagen. Ölpreisanstiege erreichen die Zapfsäule meist binnen eines Tages, Senkungen dagegen werden über eine Woche gestreckt. Auch die Margensituation wirkt nicht unmittelbar, sondern baut über Tage bis Wochen Druck auf. Hinzu kommt, dass Kalendereffekte stark vom Anteil der betroffenen Bevölkerung abhängen. Ein Feiertag nur in Bayern wirkt anders als einer in ganz Deutschland. All diese Faktoren müssen gewichtet, normiert und in Beziehung gesetzt werden, um eine belastbare Prognose zu erstellen.