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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.
Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung
für den 14.03.2026
benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Samstag, dem 14.03. um 17:40 Uhr Die Spritpreise stehen in den kommenden Tagen unter leichtem Aufwärtsdruck, wobei der Sonntag eine Ausnahme bildet und sich als günstigster Tanktag abzeichnet. Samstag, 14. März 2026: Leicht steigende Tendenz. Der Samstag liegt historisch betrachtet etwa 0,2 Cent pro Liter über dem Wochenmittel. Das anhaltende Preismomentum der vergangenen sieben Tage mit durchschnittlich plus 0,6 Cent täglich bei Super E10 treibt die Preise zusätzlich. Sonntag, 15. März 2026: Stabile bis leicht rückläufige Preise. Der Sonntag ist traditionell der günstigste Wochentag – in den letzten vier Wochen lag er im Schnitt 0,9 Cent unter dem Wochenmittel. Dieser Wochentagseffekt kompensiert die ansonsten aufwärtsgerichteten Marktfaktoren nahezu vollständig. Wer flexibel tanken kann, sollte den Sonntag nutzen. Montag, 16. März 2026: Leicht steigende Tendenz. Der Wochentagseffekt ist neutral, doch Momentum und Makrotrend wirken weiter preistreibend. Dienstag, 17. März 2026: Deutlich steigende Tendenz. Der Dienstag war in den vergangenen Wochen der teuerste Wochentag mit einem Aufschlag von rund 1,2 Cent gegenüber dem Wochenmittel. Zusammen mit dem anhaltenden Aufwärtstrend ist hier mit dem höchsten Preisniveau im Prognosezeitraum zu rechnen. Die Gesamtsituation wird von mehreren gegenläufigen Faktoren bestimmt. Einerseits ist der Rohölpreis in den letzten 24 Stunden um knapp zwei Prozent gefallen. Diese Entwicklung wirkt grundsätzlich preisdämpfend, allerdings geben die Mineralölkonzerne Rohölpreissenkungen erfahrungsgemäß nur verzögert weiter – die Modellberechnung zeigt, dass erst etwa ein Fünftel dieser Entlastung am ersten Tag bei den Verbrauchern ankommt und der vollständige Durchschlag rund elf Tage dauert. Andererseits zeigt das kurzfristige Preismomentum klar nach oben: In den letzten sieben Tagen sind die Preise für Super E10 um durchschnittlich 0,6 Cent pro Tag gestiegen. Auch der längerfristige 28-Tage-Trend bestätigt diese Aufwärtsbewegung mit plus 1,4 Cent täglich. Die Rohüberschussanalyse liefert derzeit kein Sondersignal. Der aktuelle Rohüberschuss – also die Differenz zwischen dem Netto-Verkaufspreis und den Kosten für Rohöl sowie den fixen Abgaben – liegt bei 37,7 Cent pro Liter. Das ist nur 1,7 Cent über dem Vier-Wochen-Durchschnitt von 36,0 Cent und damit im Normalbereich. Weder besteht ein besonderer Senkungsdruck durch überhöhte Margen noch ein akuter Erhöhungsdruck durch gequetschte Gewinnspannen. Die Konzerne agieren also derzeit ohne auffällige Margenstrategie. Im Prognosezeitraum gibt es keine Feiertage, Schulferien oder Brückentage in Deutschland, sodass kalenderbedingte Sondereffekte ausbleiben. Das Prognosemodell von benzinpreis.de berücksichtigt eine Vielzahl von Einflussfaktoren, deren Zusammenspiel die Komplexität der Spritpreisbildung widerspiegelt. Neben den klassischen Wochentags-Mustern, die aus den letzten vier Wochen dynamisch berechnet werden, fließen Rohölpreistrends mit asymmetrischer Weitergabe ein – Erhöhungen werden schneller durchgereicht als Senkungen. Kalendereffekte wie Feiertage und Ferienzeiten werden bevölkerungsgewichtet über alle 16 Bundesländer ausgewertet. Das Kurzzeit-Momentum erfasst die jüngste Preisentwicklung, während der Makrotrend mittelfristige Marktdynamiken abbildet. Besonders aufschlussreich ist die Rohüberschussanalyse, die anhand der aktuellen Gewinnmargen Rückschlüsse auf kommende Preisanpassungen ermöglicht. All diese Komponenten werden zu einem Gesamtscore verdichtet, der auf Basis historischer Backtests kalibriert wurde und so eine fundierte Tendenzaussage erlaubt.