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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.
Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung
für den 29.03.2026
benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Sonntag, dem 29.03. um 18:50 Uhr Die Gesamtlage zeigt einen leicht aufwärts gerichteten Markt, getrieben durch ein anhaltendes Preismomentum und den beginnenden Osterreiseverkehr, wobei ein moderater Ölpreisrückgang die Entwicklung etwas dämpft. Heute, Sonntag, 29. März 2026: Die Tendenz ist leicht steigend. Der Wochentag selbst bringt typischerweise etwas höhere Preise als der Wochendurchschnitt. Hinzu kommt, dass morgen für rund 45 Prozent der Bevölkerung die Osterferien beginnen, was bereits heute zu erhöhter Tanknachfrage führen kann. Montag, 30. März 2026: Ebenfalls leicht steigend. Der Ferienanfang in zahlreichen Bundesländern sorgt für verstärkten Reiseverkehr. Montage sind zudem historisch gesehen eher teurere Tanktage. Dienstag, 31. März 2026: Weiterhin leicht steigend. Auch wenn der Ferienanfang nun auf einen zweiten Schub von Bundesländern fällt, bleibt der Aufwärtsdruck durch das positive Preismomentum bestehen. Dienstage gehören ebenfalls zu den teureren Wochentagen. Mittwoch, 1. April 2026: Stabil. Der Mittwoch ist traditionell einer der günstigsten Tanktage der Woche. Dieser Effekt neutralisiert den weiterhin vorhandenen Aufwärtstrend weitgehend. Wer flexibel ist, findet hier den günstigsten Tag im Prognosezeitraum. Im Prognosezeitraum spielen Kalenderereignisse eine wichtige Rolle. Am Sonntag, 29. März 2026, befinden sich bereits rund 40 Prozent der Bevölkerung in den Ferien, während für 45 Prozent der Bevölkerung der nächste Tag der erste Ferientag ist. Am Montag, 30. März 2026, beginnen dann in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Saarland, Berlin und Sachsen die Osterferien, wodurch sich der Ferienanteil auf 85 Prozent erhöht. Am Dienstag, 31. März 2026, folgt ein weiterer Ferienanfang, und ab Mittwoch, 1. April 2026, läuft die Ferienzeit in voller Breite. Diese gestaffelte Ferienstruktur führt erfahrungsgemäß zu einer erhöhten Nachfrage an den Tankstellen, da viele Familien in den Urlaub aufbrechen und vorher volltanken. Besonders die Vortage des Ferienanfangs und die ersten Ferientage selbst zeigen historisch leicht erhöhte Preise. Die Rohüberschussanalyse liefert derzeit kein besonderes Signal. Die aktuelle Marge der Mineralölkonzerne liegt bei 34,1 Cent pro Liter und damit nahezu exakt im Bereich des Vier-Wochen-Durchschnitts von 34,8 Cent. Die Abweichung von minus 0,7 Cent ist statistisch unauffällig und liegt weit innerhalb des normalen Korridors zwischen 31,4 und 37,7 Cent. Es besteht also weder ein erkennbarer Druck zur Preiserhöhung durch gequetschte Margen noch ein Anlass für Preissenkungen aufgrund überhöhter Gewinne. Bei Diesel ist die Marge mit 62,7 Cent allerdings am oberen Rand des Normalbereichs, was mittelfristig einen gewissen Senkungsdruck signalisieren könnte. Der Ölpreis ist in den letzten 24 Stunden um knapp 2,9 Prozent gefallen. Allerdings werden Ölpreissenkungen erfahrungsgemäß deutlich langsamer an die Zapfsäule weitergegeben als Erhöhungen. Die aktuelle Senkung verteilt sich über etwa elf Tage, wobei bis heute erst rund 19 Prozent davon in den Tankstellenpreisen angekommen sind. Der entlastende Effekt wird sich also nur schrittweise bemerkbar machen und dämpft im Prognosezeitraum lediglich die aufwärts gerichteten Faktoren ab. Das kurzfristige Sieben-Tage-Momentum zeigt einen Anstieg von 0,4 Cent pro Tag, und auch der längerfristige 28-Tage-Makrotrend weist in dieselbe Richtung. Diese beiden Faktoren signalisieren einen mittelfristig steigenden Markt, der sich nicht allein durch Wochentags- oder Kalendereffekte erklären lässt. Die Komplexität dieses Berechnungsmodells ergibt sich aus dem Zusammenspiel zahlreicher unterschiedlicher Faktoren. Die Wochentagsmuster werden aus 13 Jahren Preishistorie mit einer exponentiellen Gewichtung ermittelt, sodass jüngere Beobachtungen stärker einfließen, aber ein stabiler langjähriger Prior erhalten bleibt. Die Kalendereffekte berücksichtigen bevölkerungsgewichtet alle 16 Bundesländer mit ihren unterschiedlichen Ferienterminen und Feiertagen. Der Ölpreiseinfluss folgt einem asymmetrischen Modell, das die bekannte Rockets-and-Feathers-Dynamik abbildet, also die schnellere Weitergabe von Erhöhungen gegenüber Senkungen. Die Margenanalyse vergleicht den aktuellen Rohüberschuss mit historischen Perzentilen, um untypische Gewinnspannen zu identifizieren. All diese Komponenten werden zu einem Gesamtscore verdichtet, der schließlich mit empirischen Daten aus Backtests kalibriert wird, um eine realistische Wahrscheinlichkeitsaussage zur Preisentwicklung zu ermöglichen.