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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.

Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung

für den 27.03.2026

benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Freitag, dem 27.03. um 09:15 Uhr Die Spritpreise stehen unter moderatem Aufwärtsdruck, wobei ein steigender Ölpreis und das typische Wochentagsmuster die Haupttreiber sind, während eine überdurchschnittlich hohe Gewinnmarge der Mineralölkonzerne mittelfristig für Entspannung sorgen könnte. Freitag, 27. März 2026: Die Preise tendieren leicht nach oben. Der Freitag ist historisch betrachtet der teuerste Wochentag, was zusammen mit dem gestiegenen Rohölpreis von knapp 1,8 Prozent binnen 24 Stunden den Aufwärtsdruck verstärkt. Zusätzlich wirkt ein positiver 28-Tage-Makrotrend preistreibend. Samstag, 28. März 2026: Auch am Samstag ist mit leicht steigenden Preisen zu rechnen. Das Wochenende bleibt ein tendenziell teurer Tankzeitraum, auch wenn der Ölpreis-Effekt bereits zum Großteil eingepreist sein dürfte. Sonntag, 29. März 2026: Der Aufwärtsdruck lässt etwas nach. Der Sonntag zeigt historisch nur noch eine minimale Abweichung vom Wochendurchschnitt, sodass die Preisentwicklung verhaltener ausfällt, aber weiterhin leicht aufwärts gerichtet bleibt. Montag, 30. März 2026: Zum Wochenstart ziehen die Preise voraussichtlich wieder etwas an. Der Montag gehört neben Freitag und Dienstag zu den teureren Tagen der Woche, was den leicht steigenden Trend fortsetzen dürfte. Die Bewertung dieser Prognose basiert auf mehreren ineinandergreifenden Faktoren. Der Rohölpreis ist in den vergangenen 48 Stunden um gut 2,1 Prozent gestiegen, was sich erfahrungsgemäß rasch an den Zapfsäulen bemerkbar macht. Dabei werden Preiserhöhungen beim Öl von den Tankstellen schneller weitergegeben als Preissenkungen, ein als Rockets and Feathers bekanntes Phänomen. Das Wochentagsmuster zeigt, dass Freitage im gewichteten 13-Jahres-Durchschnitt etwa 0,2 Cent pro Liter über dem Wochenmittel liegen, während Mittwoche und Donnerstage tendenziell die günstigsten Tage sind. Der 28-Tage-Makrotrend weist mit etwa 0,5 Cent Anstieg pro Tag auf eine übergeordnete Aufwärtsbewegung hin. Das kurzfristige 7-Tage-Momentum ist hingegen nahezu neutral. Besonders aufschlussreich ist die Rohüberschussanalyse. Der aktuelle Rohüberschuss liegt bei 37,4 Cent pro Liter und damit rund 2,8 Cent über dem 4-Wochen-Durchschnitt von 34,6 Cent. Bei Diesel ist die Situation noch ausgeprägter mit einer Marge von 64,2 Cent gegenüber einem Mittelwert von 50,5 Cent. Diese überdurchschnittlich hohen Gewinnspannen der Mineralölkonzerne deuten darauf hin, dass binnen der nächsten ein bis zwei Wochen eine Preiskorrektur nach unten wahrscheinlicher wird, da solche Margenabweichungen historisch nicht dauerhaft bestehen bleiben. Die Komplexität dieses Prognosemodells ergibt sich aus der Verknüpfung sehr unterschiedlicher Einflussgrößen. Das Wochentagsmuster wird nicht statisch aus wenigen Wochen abgeleitet, sondern exponentiell gewichtet über 13 Jahre berechnet, wobei jüngere Daten stärker einfließen und eine Halbwertszeit von 45 Tagen gilt, was das Modell sowohl langfristig stabil als auch kurzfristig anpassungsfähig macht. Der Ölpreis-Effekt berücksichtigt die asymmetrische Weitergabe, bei der Preisanstiege binnen etwa drei Tagen durchschlagen, während Senkungen im Schnitt knapp fünf Tage benötigen. Die Rohüberschussanalyse vergleicht die tagesaktuelle Gewinnmarge mit der statistischen Verteilung der vergangenen 365 Tage und identifiziert Extremwerte oberhalb des 80. oder unterhalb des 20. Perzentils als Signale für bevorstehende Korrekturen. Kalendereffekte wie Feiertage, Ferienzeiten und Brückentage werden bevölkerungsgewichtet über alle 16 Bundesländer aggregiert, um regionale Unterschiede sachgerecht abzubilden. Das Zusammenspiel all dieser Komponenten in einem Gesamtscore ermöglicht eine differenzierte Einschätzung, die weit über einfache Daumenregeln hinausgeht.

Berta, deine Benzinpreis-Assistentin.

Berta Hallo, wie kann ich dir helfen?

Berta