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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.
Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung
für den 21.03.2026
benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Samstag, dem 21.03. um 17:40 Uhr Die Spritpreise befinden sich in einem leicht aufwärts gerichteten Trend, wobei die überdurchschnittlich hohe Gewinnmarge der Mineralölkonzerne mittelfristig für Entspannung sorgen könnte. Samstag, 21. März 2026: Leicht steigend. Der Samstag ist statistisch einer der teureren Wochentage, das aktuelle Preismomentum zeigt nach oben. Wer tanken muss, sollte den Abend abwarten. Sonntag, 22. März 2026: Stabil. Der Sonntag bringt typischerweise leicht günstigere Preise als der Wochendurchschnitt. Das aufwärts gerichtete Momentum wird durch diesen Wochentagseffekt ausgeglichen. Montag, 23. März 2026: Leicht steigend. Der Wochenstart bringt erfahrungsgemäß wieder einen leichten Preisanstieg, unterstützt durch das weiterhin positive Marktmomentum. Dienstag, 24. März 2026: Leicht steigend. Der Dienstag gehört zu den teureren Tagen der Woche. Das steile kurzfristige Preismomentum von rund 1,1 Cent pro Tag bei Super und E10 sowie über 3,3 Cent pro Tag bei Diesel setzt sich fort. Die Rohüberschussanalyse liefert ein interessantes Gegensignal zur aktuellen Aufwärtsdynamik. Der Rohüberschuss, also die Differenz zwischen dem Netto-Verkaufspreis und den festen Abgaben sowie den Rohölkosten, liegt derzeit bei 37,4 Cent pro Liter für Super E5. Das ist deutlich über dem Vier-Wochen-Durchschnitt von 33,8 Cent und überschreitet auch das 80. Perzentil der Jahresverteilung von 36,9 Cent. Besonders auffällig ist die Situation bei Diesel: Hier beträgt die aktuelle Marge 67,0 Cent pro Liter gegenüber einem Vier-Wochen-Mittel von nur 47,1 Cent, eine Abweichung von fast 20 Cent. Diese historisch hohen Margen deuten darauf hin, dass die Mineralölkonzerne aktuell überdurchschnittlich verdienen und eine Preiskorrektur nach unten innerhalb der nächsten etwa 14 Tage wahrscheinlich wird. Kurzfristig überwiegt jedoch das steigende Momentum. Der Rohölpreis selbst ist nahezu stabil mit minimalen Veränderungen von 0,1 Prozent in 24 Stunden und 0,2 Prozent in 48 Stunden. Der aktuelle Kurs von rund 59 Cent pro Liter in Euro ist also kein Preistreiber. Das Wochentagsmuster, basierend auf exponentiell gewichteten Daten aus 13 Jahren mit stärkerer Gewichtung der letzten 45 Tage, zeigt Samstag und Dienstag als teuerste Tage, während Mittwoch und Donnerstag traditionell günstiger sind. Der Kalender spielt im aktuellen Zeitraum keine Rolle, da weder Feiertage noch Schulferien oder Brückentage anstehen. Das Prognosemodell kombiniert sieben verschiedene Faktoren: das exponentiell gewichtete Wochentagsmuster aus 13 Jahren Preishistorie, den asymmetrischen Ölpreiseffekt, der Anstiege schneller weitergibt als Senkungen, Kalendereffekte aus Feiertagen und Ferienzeiten, das kurzfristige Sieben-Tage-Momentum, den mittelfristigen 28-Tage-Makrotrend, die Rohüberschussanalyse als Margendruck-Indikator sowie mögliche Steueränderungen. Jeder Faktor wird dynamisch aus echten Marktdaten berechnet und gewichtet. Die Komplexität entsteht durch das Zusammenspiel gegenläufiger Signale: Während etwa das steigende Momentum höhere Preise nahelegt, wirkt die hohe Konzernmarge dämpfend. Die Volatilität der letzten Tage liegt mit einer Spanne von 8,7 Cent pro Liter im normalen Bereich, sodass keine zusätzliche Dämpfung der Prognose erforderlich ist.