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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.
Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung
für den 26.04.2026
benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Sonntag, dem 26.04. um 09:15 Uhr Gesamtlage: Der Kraftstoffmarkt zeigt sich im Prognosezeitraum weitgehend stabil mit einer leichten Aufwärtstendenz zur Wochenmitte, wobei ein deutlicher Ölpreisrückgang und ein fallender Makrotrend dem kurzfristigen Aufwärtsmomentum entgegenwirken. Sonntag, 26. April 2026: Die Preise bleiben voraussichtlich stabil. Das typische Sonntagsmuster mit leicht erhöhten Preisen wird durch den fallenden Makrotrend und den gesunkenen Ölpreis weitgehend ausgeglichen. Montag, 27. April 2026: Weiterhin stabile Preislage. Der Montag zeigt historisch zwar etwas höhere Preise, doch der Ölpreisrückgang von rund 3 Prozent innerhalb der letzten 24 Stunden beginnt sich schrittweise an den Zapfsäulen bemerkbar zu machen. Dienstag, 28. April 2026: Leicht steigende Tendenz. Der Dienstag ist statistisch einer der teureren Wochentage. Das kurzfristige 7-Tage-Momentum deutet auf steigende Preise hin, auch wenn der mittelfristige Trend weiterhin abwärts gerichtet ist. Mittwoch, 29. April 2026: Rückkehr zur Stabilität. Der Mittwoch ist historisch günstiger als Dienstag, und der Ölpreisrückgang wird zu diesem Zeitpunkt bereits zu etwa 58 Prozent eingepreist sein. Im gesamten Prognosezeitraum sind keine Feiertage, Ferienzeiten oder Brückentage zu verzeichnen. Kalendereffekte spielen daher keine besondere Rolle. Zur Situation und den Bewertungsansätzen lässt sich Folgendes festhalten: Der Rohölpreis ist in den vergangenen 24 Stunden um knapp 3 Prozent gefallen und liegt aktuell bei etwa 0,55 Euro pro Liter. Diese Senkung verteilt sich erfahrungsgemäß asymmetrisch über rund 11 Tage, wobei die Tankstellen Preisrückgänge deutlich langsamer weitergeben als Erhöhungen. Die sogenannte Halbwertszeit für fallende Ölpreise beträgt etwa 4,6 Tage, während Anstiege mit einer Halbwertszeit von nur knapp 3 Tagen weitergegeben werden. Das 7-Tage-Momentum zeigt für Super E5 einen Anstieg von etwa 0,4 Cent pro Tag, was auf kurzfristige Preissteigerungen hindeutet. Dem steht jedoch der 28-Tage-Makrotrend entgegen, der mit minus 0,3 Cent pro Tag einen mittelfristig fallenden Markt signalisiert. Diese gegenläufigen Signale führen dazu, dass die typischen Wochentagsmuster in ihrer Aussagekraft gedämpft werden. Besonders relevant ist die Rohüberschussanalyse: Die aktuelle Marge der Mineralölkonzerne liegt bei etwa 41,1 Cent pro Liter für Super E5. Dieser Wert entspricht nahezu exakt dem 4-Wochen-Mittel von 41,3 Cent und bewegt sich im Normalbereich zwischen dem 20. Perzentil von 36,3 Cent und dem 80. Perzentil von 45,9 Cent. Es besteht somit weder ein auffälliger Margendruck nach oben noch nach unten. Die Konzerne haben keinen akuten Anlass, die Preise kurzfristig anzupassen, um ihre Gewinnspanne zu korrigieren. Bei Diesel zeigt sich die Marge mit 60,4 Cent pro Liter sogar etwas unter dem 4-Wochen-Mittel von 66,8 Cent, was auf eine leichte Zurückhaltung bei weiteren Preissenkungen hindeutet. Zu beachten ist außerdem die erhöhte Marktvolatilität: Die durchschnittliche Tagespreisspanne der letzten 7 Tage beträgt rund 12 Cent pro Liter und liegt damit über dem 80. Perzentil der letzten 180 Tage. Dies deutet auf eine Umbruchphase im Markt hin, in der Prognosen naturgemäß mit größerer Unsicherheit behaftet sind. Das hier verwendete Berechnungsmodell vereint mehrere Faktoren, die in ihrer Wechselwirkung komplex sind. Die Wochentagsmuster basieren auf einer exponentiell gewichteten Auswertung von 13 Jahren Preisdaten, wobei jüngere Beobachtungen stärker einfließen. Der Ölpreis-Effekt folgt einem asymmetrischen Modell, das die unterschiedliche Geschwindigkeit der Preisanpassung bei steigenden und fallenden Rohölnotierungen berücksichtigt. Das kurzfristige Momentum erfasst die Dynamik der letzten 7 Tage, während der Makrotrend über 28 Tage die mittelfristige Marktrichtung abbildet und bei gegenläufigen Signalen die Wochentagsmuster dämpft. Die Rohüberschussanalyse betrachtet die Marge nach Abzug aller Fixkosten und Rohölkosten auf Basis einer 365-Tage-Verteilung und liefert damit Hinweise auf bevorstehende Preiskorrekturen durch die Mineralölkonzerne. Alle Komponenten werden zu einem Gesamtwert zusammengeführt, der anhand empirisch kalibrierter Wahrscheinlichkeiten die Richtung der Preisentwicklung einschätzt.