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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.
Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung
für den 02.05.2026
benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Samstag, dem 02.05. um 09:15 Uhr Die Spritpreise in Deutschland befinden sich aktuell in einer deutlichen Abwärtsbewegung, getrieben durch fallende Rohölnotierungen und ein starkes negatives Momentum. Samstag, 2. Mai 2026: Leicht fallende Preise erwartet. Der Samstag ist traditionell ein günstiger Tanktag, historisch etwa 0,6 Cent pro Liter unter dem Wochendurchschnitt. Das 7-Tage-Momentum zeigt mit rund minus 3,0 Cent pro Tag einen klaren Abwärtstrend. Sonntag, 3. Mai 2026: Weiterhin leicht fallende Tendenz. Der übliche Wochentagseffekt des Sonntags würde normalerweise für leicht höhere Preise sprechen, wird aber durch den anhaltenden Abwärtstrend im Markt überlagert und gedämpft. Montag, 4. Mai 2026: Stabile Preisentwicklung. Die typische Montags-Preiserhöhung wird durch die generelle Marktschwäche weitgehend neutralisiert. Der Rohölrückgang von etwa 1,1 Prozent auf 48-Stunden-Sicht beginnt sich stärker einzupreisen. Dienstag, 5. Mai 2026: Stabile Tendenz. Normalerweise der teuerste Wochentag, doch auch hier bremst das negative Marktumfeld den üblichen Anstieg erheblich ab. Im gesamten Prognosezeitraum sind keine Feiertage, Ferienzeiten oder Brückentage zu verzeichnen. Kalendereffekte spielen daher keine besondere Rolle. Zur Situation und den Bewertungsansätzen lässt sich folgendes sagen: Der Markt befindet sich in einer Phase erhöhter Volatilität. Die durchschnittliche Tagesspanne liegt bei etwa 14,1 Cent pro Liter, was deutlich über dem üblichen Niveau von rund 10,8 Cent liegt. Dies macht Prognosen grundsätzlich unsicherer, weshalb alle Signale mit einem Dämpfungsfaktor versehen werden. Der Rohölpreis ist in den letzten 24 Stunden um etwa 0,7 Prozent gefallen und über 48 Stunden um rund 1,1 Prozent. Diese Senkungen werden nicht sofort vollständig an der Zapfsäule weitergegeben, sondern verteilen sich erfahrungsgemäß über etwa 10 bis 11 Tage. Am Samstag sind erst etwa 19 Prozent des Rückgangs eingepreist, bis Dienstag steigt dieser Anteil auf ungefähr 58 Prozent. Die Rohüberschussanalyse zeigt für Super E5 eine aktuelle Marge von 43,4 Cent pro Liter, was nur geringfügig über dem Vier-Wochen-Durchschnitt von 41,6 Cent liegt. Mit einer Abweichung von 1,8 Cent bewegt sich die Marge im Normalbereich zwischen dem 20. Perzentil von 36,4 Cent und dem 80. Perzentil von 45,9 Cent. Es besteht daher weder besonderer Senkungsdruck seitens der Mineralölkonzerne noch Anlass für kurzfristige Erhöhungen aus Margengründen. Bei Diesel liegt die Marge mit 62,1 Cent sogar etwa 4,6 Cent unter dem Vier-Wochen-Mittel von 66,7 Cent, was ebenfalls keinen Preisdruck erzeugt. Das verwendete Berechnungsmodell berücksichtigt eine Vielzahl von Faktoren in einem komplexen Zusammenspiel. Die Wochentagseffekte basieren auf einer exponentiell gewichteten Analyse von 13 Jahren Preisdaten mit einer Halbwertszeit von 45 Tagen, wodurch aktuelle Marktmuster stärker einfließen als historische. Der Ölpreiseinfluss wird asymmetrisch modelliert, da Preiserhöhungen am Rohölmarkt erfahrungsgemäß schneller weitergegeben werden als Senkungen. Das Momentum erfasst kurzfristige Trends der letzten sieben Tage, während der Makrotrend mittelfristige Bewegungen über 28 Tage abbildet. Beide können Wochentagssignale überschreiben, wenn sie stark genug sind. Die Rohüberschussanalyse vergleicht tagesaktuelle Margen mit historischen Verteilungen und erkennt so potenzielle Preiskorrekturen. Zusätzlich werden alle Kalendereffekte bevölkerungsgewichtet über alle 16 Bundesländer berechnet. In volatilen Marktphasen wie der aktuellen werden alle Signale gedämpft, da die Vorhersagekraft der einzelnen Komponenten abnimmt. Diese Vielschichtigkeit macht das Modell robust, aber auch komplex in der Interpretation.