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Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung
für den 14.04.2026
benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Dienstag, dem 14.04. um 09:15 Uhr Die Spritpreislage zeigt sich diese Woche entspannt: Der deutlich gefallene Rohölpreis und ein leicht rückläufiger Preistrend wirken preisdämpfend, während die Gewinnmargen der Mineralölkonzerne im Normalbereich liegen. Dienstag, 14. April 2026: Leicht steigende Tendenz. Dienstage sind statistisch der teuerste Wochentag, was den dämpfenden Effekt des Ölpreisrückgangs überlagert. Wer flexibel ist, wartet besser ab. Mittwoch, 15. April 2026: Stabile Preise erwartet. Der Mittwoch zeigt sich preislich neutral, während der Ölpreisrückgang weiter durchsickert. Ein guter Tag zum Tanken. Donnerstag, 16. April 2026: Leicht fallende Tendenz. Der Donnerstag ist traditionell der günstigste Wochentag, zusätzlich verstärkt durch den anhaltend niedrigen Ölpreis. Der beste Tag im Prognosezeitraum zum Tanken. Freitag, 17. April 2026: Stabile Preise. Der Wochentagseffekt ist am Freitag schwach ausgeprägt, der Ölpreisrückgang zeigt weiterhin Wirkung. Zum Ferienende in Brandenburg und Thüringen könnte es regional minimal teurer werden. Zum Kalender: Im gesamten Prognosezeitraum vom 14. bis 17. April 2026 haben rund 6 Prozent der deutschen Bevölkerung Schulferien, konkret in Brandenburg und Thüringen. Am Freitag, 17. April 2026, enden dort die Ferien. Erfahrungsgemäß hat eine laufende Ferienzeit in der Mitte kaum Einfluss auf die Preise, da das übliche Pendleraufkommen fehlt. Ferienenden können jedoch durch Rückreiseverkehr einen leichten Preisanstieg begünstigen, wobei der Effekt bei nur 6 Prozent betroffener Bevölkerung minimal ausfällt. Zur Bewertung der Situation: Der Rohölpreis ist innerhalb von 48 Stunden um etwa 2,8 Prozent gefallen. Solche Rückgänge werden erfahrungsgemäß asymmetrisch an die Zapfsäule weitergegeben, also langsamer als Erhöhungen. Das Modell rechnet mit einer Weitergabe über etwa 11 Tage, wobei am Donnerstag bereits knapp die Hälfte des Effekts eingepreist sein dürfte. Die Rohüberschussanalyse zeigt, dass die Gewinnmarge der Mineralölkonzerne bei Super E5 derzeit bei etwa 44,7 Cent pro Liter liegt, verglichen mit einem Vier-Wochen-Durchschnitt von 39,1 Cent. Diese Abweichung von 5,6 Cent liegt noch innerhalb des statistischen Normalbereichs zwischen dem 20. und 80. Perzentil der Jahresverteilung. Es besteht daher weder akuter Senkungsdruck noch Erhöhungsbedarf seitens der Konzerne. Bei Diesel liegt die aktuelle Marge bei rund 72 Cent, ebenfalls im Normalbereich. Das bedeutet: Die Preisbildung folgt derzeit den üblichen Marktmechanismen ohne Sondereffekte durch Margenquetschung oder überhöhte Gewinne. Das 7-Tage-Momentum zeigt einen leicht fallenden Trend von etwa 0,2 Cent pro Tag bei Super, bei Diesel sogar fast 1 Cent pro Tag. Dies deutet auf eine entspannte Marktsituation hin. Zur Komplexität des Berechnungsmodells: Die Prognose stützt sich auf ein vielschichtiges Scoring-System, das verschiedene Einflussfaktoren kombiniert. Das Wochentagsmuster wird aus 13 Jahren historischer Daten mit exponentieller Gewichtung berechnet, wobei neuere Beobachtungen stärker einfließen. Der Ölpreiseffekt berücksichtigt die empirisch belegte Asymmetrie zwischen schnellen Preiserhöhungen und verzögerten Senkungen. Kalendereffekte werden aus zwei Jahren bundeslandspezifischer Daten gewonnen und bevölkerungsgewichtet aggregiert. Die Rohüberschussanalyse vergleicht die aktuelle Raffineriemarge mit statistischen Schwellenwerten der Jahresverteilung. Hinzu kommen kurzfristiges Momentum und mittelfristiger Makrotrend. All diese Komponenten werden zu einem Gesamtscore verdichtet, der die wahrscheinliche Preisrichtung anzeigt. Die Herausforderung liegt darin, dass sich die Faktoren gegenseitig verstärken oder aufheben können und ihre Gewichtung je nach Marktphase variiert.