Aktuelle Nachrichten

Rund um Kraftstoffpreise und Mobilität

20.10.2025 10:32 Uhr

Brent-Ölpreis droht in hohen 50-Dollar-Bereich zu fallen

Brent-Öl wird voraussichtlich diese Woche in den hohen 50-Dollar-Bereich pro Barrel eintauchen, warnte der Chefanalyst für Rohstoffe der Skandinaviska Enskilda Banken (SEB), Bjarne Schieldrop, in einem Bericht, der am Montag an Rigzone gesendet wurde. Brent fiel vergangene Woche um 2,3 Prozent und schloss am Freitag mit 61,29 Dollar pro Barrel. Schieldrop erklärte, dass der Brent-Ölpreis-Kurvenverlauf im Front-End schwächer wird und bald vollständig verschwinden könnte. Das große Angebot an Öl auf See hat zu einem Anstieg um 17 Millionen Barrel geführt, und die Ölmärkte hängen vom Handeln der OPEC+ ab. Er warnte, dass zusätzliche Schwäche bevorsteht, da zahlreiche Ölfrachter im Anmarsch auf Häfen sind. Schieldrop wies darauf hin, dass die OPEC+ ihr Konzept der Produktionskürzungen gemäß den Marktbedingungen umsetzen wird. Der Standard Chartered Bank zufolge haben Eskalationen der Handelsspannungen zwischen den USA und China das geopolitische Risiko reduziert.

Quelle: rigzone.com
20.10.2025 09:58 Uhr

EU plant Gasimportverbot aus Russland bis 2027

Die Energieminister der Europäischen Union (EU) haben sich in einem Treffen in Luxemburg darauf geeinigt, die Importe von Gas aus Russland bis Ende 2027 zu verbieten. Laut einem Bericht von Bloomberg bezieht die EU derzeit etwa 15% ihrer Lieferungen von Flüssigerdgas (LNG) aus Russland. Der CEO des russischen Energiekonzerns Gazprom, Alexey Miller, warnte, dass Europa einem Problem mit der Gasversorgung gegenüberstehen könnte, falls der kommende Winter kalt wird. Der Markt reagierte kaum auf die Ankündigung, und der Preis für West Texas Intermediate (WTI) blieb stabil und notierte bei Redaktionsschluss 0,6% niedriger bei ungefähr 56,90 US-Dollar.

Quelle: fxstreet.de.com
19.10.2025 04:12 Uhr

Neue Elektroauto-Förderung ab 2026: Drei Milliarden Euro vom Bund

Die Elektroauto-Förderung in Deutschland wird neu aufgelegt. Der Bund stellt dafür drei Milliarden Euro zur Verfügung, welche vor allem Haushalten mit kleinem oder mittlerem Einkommen zugutekommen sollen. Die Förderung könnte zwischen 3000 und 4000 Euro pro Fahrzeug betragen. Der Start ist für den 1. Januar 2026 geplant und könnte auch für gebrauchte Elektroautos gelten. Ein SPD-Vorschlag sieht eine gleiche finanzielle Ergänzung von Herstellern oder Händlern vor. Die Fahrzeuge sollten unter einem Listenpreis von 45.000 Euro liegen. Der Verband der Automobilindustrie begrüßt die Kaufprämie, äußert jedoch Zweifel an deren Nutzen für die Standortentwicklung in Deutschland. Branchenexperten kritisieren die hohen Schnellladepreise als Hindernis für die Elektromobilität. Einige Experten betonen, dass eine gezielte Förderung von Elektro-Gebrauchtwagen sozialer wäre und den Zugang zu Elektromobilität erleichtern könnte. Die langfristigen Effekte der Prämie sind allerdings noch Gegenstand von Diskussionen.

Quelle: autobild.de
17.10.2025 09:12 Uhr

BYD ruft 115.000 E-Autos zurück: Größter Rückruf der Firmengeschichte

Der chinesische Elektroautobauer BYD ruft mehr als 115.000 Fahrzeuge der Baureihen Tang und Yuan Pro zurück, wie die chinesische Marktaufsichtsbehörde SAMR mitteilte. Die Rückrufaktion betrifft 44.535 Fahrzeuge der Tang-Serie, produziert zwischen März 2015 und Juli 2017, aufgrund von Steuerproblemen beim Antriebsmotor. Zudem werden 71.248 Yuan Pro-Modelle, gefertigt von Februar 2021 bis August 2022, wegen unsachgemäß montierter Batteriedichtungen zurückgerufen. Dies stellt den bisher größten Rückruf in der Geschichte von BYD dar. An der Hongkonger Börse führte die Nachricht zu einem Kursverlust der BYD-Aktie um rund drei Prozent, was auch den Hang-Seng-Index um etwa zwei Prozent belastete. Bereits im September 2024 hatte BYD 97.000 Fahrzeuge wegen Lenkungsproblemen zurückgerufen. Seit 2024 ist BYD weltweit führend in der Elektrofahrzeugproduktion und überholte Tesla. (Quelle: FXStreet)

Quelle: fxstreet.de.com

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