Aktuelle Nachrichten

Rund um Kraftstoffpreise und Mobilität

13.09.2025 06:00 Uhr

Bund plant höhere Abschreibung für Elektro-Dienstwagen bis 100.000 Euro

Die Bundesregierung plant laut einem Entwurf des Bundesfinanzministeriums einen Schub für den Umstieg auf elektrische Dienstwagen. Unternehmen sollen laut der Nachrichtenagentur dpa künftig bis zu 75 Prozent der Anschaffungskosten eines Elektro-Firmenwagens bereits im ersten Jahr abschreiben können. Zudem soll die Preisgrenze für steuerlich geförderte E-Modelle im Rahmen der 0,25-Prozent-Regelung von bislang 70.000 auf 100.000 Euro steigen. Diese Pläne benötigen aber noch die Zustimmung von Bundestag und Bundesrat. Ein Blick in die Zulassungsstatistik zeigt, dass Elektroautos bei gewerblichen Neuzulassungen schon jetzt stark vertreten sind. Deutsche Marken wie VW, Audi, BMW und Mercedes dominieren die Firmenwagen-Flotten. Der Marktanteil von E-Autos stieg im ersten Halbjahr 2025 auf 17,7 Prozent. Dataforce zufolge, gehörten drei der zehn am häufigsten von deutschen Flotten neu zugelassenen Modelle zu Elektrofahrzeugen. Spitzenreiter bei den Elektroautos war der VW ID.7.

Quelle: autobild.de
12.09.2025 13:24 Uhr

USA drängen G7 zu hohen Zöllen auf China und Indien wegen russischem Öl

Die USA fordern die G7-Partner dazu auf, gegen China und Indien wegen deren Erwerb von russischem Öl Zölle von bis zu 100 Prozent einzuführen, um Präsident Wladimir Putin zur Beendigung des Kriegs in der Ukraine zu bewegen. Präsident Donald Trump äußerte, seine Geduld mit Putin sei "schnell erschöpft" und drohte mit neuen Sanktionen, einschließlich solcher auf Banken und Öl. Die USA fordern dabei auch, einen rechtlichen Weg zur Beschlagnahme in Europa eingefrorener russischer Vermögenswerte zu schaffen und diese zur Unterstützung der ukrainischen Verteidigung zu nutzen. Laut Bloomberg stieg der Brent-Rohölpreis nach der Meldung, während der Euro auf Tagestief fiel. Trotz Trumps Ultimatum an Putin kam es nicht zu einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj, und Russland intensivierte seine Bombardierungen in der Ukraine. Laut Bloomberg fordert der US-Vorschlag auch Sanktionen gegen Russlands Schattenflotte und involvierte Netzwerke.

Quelle: rigzone.com
12.09.2025 11:50 Uhr

Rohölpreis steigt: EU reduziert Abhängigkeit von russischem Öl

WTI-Öl verzeichnete am Freitag im späten europäischen Handel einen Anstieg um 1,6 % und notierte nahe 63 USD. Dieser Anstieg folgt den Plänen der Europäischen Union, ihre Abhängigkeit von russischen Energieimporten zu reduzieren, was die Preise befeuert. Angesichts der Sanktionen durch die USA und andere Nationen verkauft Russland Öl zu ermäßigten Preisen, was es für Käufer attraktiver macht. Diese geopolitischen Entwicklungen wirken sich positiv auf den Ölpreis aus, da europäische Länder beginnen, ihren Energiebedarf bei anderen Produzenten zu decken. Zudem spekulieren die Märkte über eine Zinssenkung durch die Federal Reserve nächste Woche. Eine solche geldpolitische Entlastung würde die Nachfrageprognosen für Öl weiter stützen. Das CME FedWatch-Tool zeigt, dass Händler mit einer 7,5 %igen Wahrscheinlichkeit auf eine Zinssenkung um 50 Basispunkte rechnen, was die Attraktivität von Rohöl weiterhin stärkt.

Quelle: fxstreet.de.com
12.09.2025 11:26 Uhr

EIA sieht Brent-Ölpreis bis 2026 deutlich fallen

Die U.S. Energy Information Administration (EIA) hat ihre neueste Prognose für den Brent-Ölpreis für die Jahre 2025 und 2026 in ihrem September-Kurzfrist-Energieausblick veröffentlicht, der am 9. September herauskam. Laut diesem Bericht erwartet die EIA, dass der Brent-Spotpreis im Jahr 2025 durchschnittlich 67,80 US-Dollar pro Barrel betragen wird und im Jahr darauf auf 51,43 US-Dollar sinken wird. Im August schätzte die EIA den Durchschnittspreis für 2025 auf 67,22 US-Dollar pro Barrel. Einquartalsweise Aufschlüsselung ergab, dass der Preis im dritten Quartal 2025 bei 68,35 US-Dollar und im vierten bei 59,41 US-Dollar liegen soll. Für 2026 wurden für das erste Quartal 49,97 US-Dollar, im zweiten 49,67 US-Dollar, im dritten 52 US-Dollar und im vierten 54 US-Dollar pro Barrel prognostiziert, so Rigzone. Die EIA führte aus, dass der erwartete Rückgang der Ölpreise auf große Lagerbestandszuwächse zurückzuführen sei, da OPEC+ die Produktion erhöhe.

Quelle: rigzone.com

Berta, deine Benzinpreis-Assistentin.

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