Ölpreis fällt nach Ankündigung von US-Irandialogen und WTI-Erholung
Der Ölpreis ist auf dem Rückzug von einem beinahe fünfmonatigen Hoch von 75,54 USD, da ein sofortiger US-Angriff auf den Iran nicht erwartet wird. Das Weiße Haus kündigte an, innerhalb der nächsten Wochen Gespräche über den Iran zu führen. Auf einem Stunden-Chart des West Texas Intermediate (WTI) ist eine aufsteigende Dreiecksformation erkennbar, die auf abnehmende Volatilität hinweist. WTI-Futures an der NYMEX erholen sich während der asiatischen Handelsstunden und steigen auf nahezu 73,70 USD. Die US-Pressesprecherin Karoline Leavitt signalisierte die Möglichkeit von Verhandlungen, was die Sorge vor eskalierenden Spannungen im Nahen Osten dämpfte und die Nachfrage nach sicheren Anlagen wie dem US-Dollar verringerte. Der US-Dollar-Index korrigierte von einem Wochenhoch, während der WTI-Preis sich in einem aufsteigenden Dreiecksmuster bewegt, das Unentschlossenheit unter den Marktteilnehmern andeutet. Ein Bruch über 75,54 USD könnte den Preis in Richtung 77 USD treiben, während ein Rückgang unter 71,20 USD Abwärtsrisiken betont.
Quelle: fxstreet.de.comSaarland bietet günstigste Diesel- und Super E10-Preise in Deutschland
Im derzeitigen Spritpreisvergleich der ADAC-Statistik gilt das Saarland als Spitzenreiter, was günstige Tankpreise für Diesel und Super E10 betrifft, berichtet die Saarbrücker Zeitung. Die Nähe zu Luxemburg, wo der Kraftstoff günstiger ist, sowie ein dichtes Netz an Tankstellen könnten Gründe für die im Saarland bemerkbaren Preisnachlässe sein. Im Vergleich zahlen Autofahrer in Norddeutschland, insbesondere in Hamburg und Schleswig-Holstein, deutlich mehr, wie die Auswertung zeigt.
Quelle: www.saarbruecker-zeitung.deNahost-Konflikt treibt Spritpreise in die Höhe, abends günstiger tanken.
Der Nahost-Konflikt zeigt Wirkung direkt an der Zapfsäule. Die Spannungen zwischen Israel und dem Iran treiben die Spritpreise mit Verspätung in die Höhe. Diesel kostet 16 Cent mehr, Benzin 14 Cent mehr – in wenigen Tagen. An einer Referenztankstelle stieg der Dieselpreis von 1,49 auf 1,65 Euro, bei Super E10 von 1,62 auf 1,76 Euro. Eine 60-Liter-Tankfüllung kostet bis zu 9,60 Euro mehr. Auch Super Plus nähert sich der Zwei-Euro-Marke, lag zuletzt bei 1,90 Euro. Der ADAC zeigt, dass Tanken abends bis zu 6 Euro sparen kann. Die Unsicherheit auf dem Weltmarkt führt zu täglichen Preisschwankungen in Rekordhöhe. Die Preisdifferenz zwischen teurem und günstigem Tankzeitpunkt beträgt durchschnittlich bis zu 13,3 Cent pro Liter. Der Preispoker beginnt um 6 Uhr morgens und erreicht zwischen 7 und 8 Uhr seinen Höchststand. Abends wird es günstiger: zwischen 19 und 20 Uhr, gefolgt von 21 bis 22 Uhr. Acht Preisspitzen pro Tag machen Tanken fast zu jeder Zeit zu einem Glücksspiel. Laut ADAC spart man bis zu 6 Euro pro 50-Liter-Tankfüllung durch den optimalen Zeitpunkt. Super E10 lohnt sich zusätzlich: 6 Cent pro Liter günstiger. Der nächste politische Konflikt könnte die Preise erneut beeinflussen. Bianca Garloff von AUTO BILD.
Quelle: autobild.deGeopolitische Spannungen treiben Dollar und Ölpreise in die Höhe
Die Kombination aus steigenden geopolitischen Risiken und Ölpreisen hat vorübergehend die Attraktivität des Dollars als sicherer Hafen wiederhergestellt. Der gestrige Anstieg des USD wurde wahrscheinlich durch eine Positionierungskrise sowie durch einen weiteren Anstieg der Ölpreise ausgelöst, da Israel seine Angriffe auf Teheran verstärkte und Spekulationen über einen möglichen Beitritt der USA zu diesen Angriffen aufkamen. Laut ING-Devisenanalyst Francesco Pesole könnten sich bei einem Beitritt der USA die Aufwärtsrisiken für Öl weiter erhöhen, was dem Dollar neuen Spielraum nach oben verschaffen könnte. Die Auswirkungen des Nahostkonflikts auf die Devisenmärkte hängen weiterhin stark von den Ölpreisen ab. Sollten diese nicht durch Anzeichen von Versorgungsengpässen gestützt werden, könnte sich eine Erholung des Dollars als vorübergehend erweisen. Die begrenzten Auswirkungen der kürzlich veröffentlichten schwachen Einzelhandelsumsätze in den USA verdeutlichen die erhöhte Unsicherheit an den Devisenmärkten.
Quelle: fxstreet.de.com