Ölpreise steigen: Geopolitische Spannungen treiben Brent auf Mehrwochenhoch
Die Ölpreise erlebten einen deutlichen Anstieg, wobei Brent ein Mehrwochenhoch von fast 60 US-Dollar erreichte. Auslöser dieser Entwicklung sind die eskalierenden Unruhen im Iran und die Drohung der USA, Zölle auf Länder zu erheben, die mit Teheran Handel betreiben. Diese Faktoren schüren die Befürchtungen einer Unterbrechung der Öllieferungen und verleihen den Rohölmärkten eine geopolitische Risikoprämie, wie die Devisenanalysten Sim Moh Siong und Christopher Wong von der OCBC Bank feststellten. Die Androhung von Zöllen durch Präsident Trump könnte die geopolitischen Risiken weiter erhöhen und den Brent-Preis kurzfristig in Richtung 70 Dollar pro Barrel treiben. Dennoch könnte die Fähigkeit der OPEC+, das Angebot zu erhöhen, das Risiko eines starken Preisanstiegs begrenzen. Der Ausblick für Brent bleibt bis Jahresende gedämpft, mit einem Tiefpunkt von etwa 59 USD/Barrel, bis Klarheit über die neue Regierung Venezuelas und die Ressourcenpolitik herrscht. Diese Einschätzung stammt von FXStreet.
Quelle: fxstreet.de.comWTI-Ölpreis fällt durch hohe US-Lagerbestände und Venezuela-Export
Der WTI-Ölpreis sinkt im asiatischen Handel auf etwa 60,70 USD, belastet durch einen großen Anstieg der US-Rohöllagerbestände und die Wiederaufnahme venezolanischer Öl-Exporte. Laut dem American Petroleum Institute stiegen die US-Lagerbestände um 5,27 Millionen Barrel, während die Markterwartungen einen Rückgang vorausgesagt hatten. Die Wiederaufnahme der venezolanischen Exporte folgt auf einen 50-Millionen-Barrel-Vertrag zwischen Caracas und Washington. Trotz der Senkungen infolge eines US-Ölembargos hat Venezuela zwei Supertanker mit insgesamt 3,6 Millionen Barrel Rohöl verschifft. In diesem Kontext spielen auch die andauernden Spannungen im Iran eine Rolle, die den Preis des weltweit gehandelte Rohöls beeinflussen könnten. US-Präsident Donald Trump sagte Treffen mit Iran ab und versprach den dortigen Protestierenden Unterstützung. Die internationale und geopolitische Lage erfordert erhöhte Aufmerksamkeit, da sich die Lage rapide verändern kann.
Quelle: fxstreet.de.comElektroautobesitzer erwarten 2026 höhere THG-Prämien bis 300 Euro
2026 bringt eine erhebliche Steigerung der THG-Prämien für Besitzer von Elektroautos, mit Spitzenprämien über 300 Euro und einem großen Anbietervergleich, der zeigt, welche Quotenanbieter führend sind, berichtet AUTO BILD. 20 Anbieter offerieren Prämien über 200 Euro und sieben zahlen 300 Euro oder mehr. Eine sorgfältige Auswahl der Vermittler ist entscheidend. Die THG-Prämie ist für alle batterieelektrischen Fahrzeuge verfügbar, nicht aber für Hybride. Die Nachfrage nach CO2-Zertifikaten dürfte steigen, da die nationale THG-Quote bis 2040 verlängert wurde, was auf weiter steigende Prämien hindeutet. Wichtig ist, die AGBs der Anbieter vor Vertragsabschluss genau zu studieren und einen seriösen Anbieter zu wählen, um von der höchsten Prämie zu profitieren.
Quelle: autobild.deCO₂-Preis treibt Benzin- und Dieselpreise unerwartet stark in die Höhe
Der Jahreswechsel hat einen unerwartet großen Preisschub beim Tanken gebracht: Der errechnete Sprung von 3,4 Cent beim Liter Benzin E10 und 4,0 Cent beim Liter Diesel sind über die Tage seit dem 29. Dezember laut ADAC-Zahlen auf 5,4 Cent bei Benzin und 6,0 Cent beim Diesel angestiegen. Es ist kaum möglich, festzustellen, ob allein der CO₂-Preis dafür verantwortlich ist – aber es gibt starke Indizien dafür. Es hat sich in den vergangenen Jahren eingebürgert, dass der Preissprung bei der Schadstoffabgabe auf einen längeren Zeitraum verteilt wird. Der aktuelle Preiskorridor bedeutet, dass die CO₂-Abgabe 2026 jedes Quartal neu festgelegt wird. Bei einem Jahresmittelwert von 60 Euro würde der Liter Benzin um 2,4 Cent und der Liter Diesel um 1,6 Cent teurer, hat der ADAC ausgerechnet, berichtet die dpa für Autobild.de. Diese Zahlen verdeutlichen, wie der Anstieg des CO₂-Preises auch in Zukunft einen erheblichen Einfluss auf die Kraftstoffkosten haben könnte.
Quelle: autobild.de