WTI-Preis sinkt: OPEC-Entscheidungen und US-Vorräte unter Druck
Der Preis für West Texas Intermediate (WTI), die US-amerikanische Rohöl-Benchmark, notiert am Freitag während der asiatischen Handelsstunden bei 60,75 USD je Barrel. Laut einem Bericht von FXStreet steht dieser Rückgang in Verbindung mit Ängsten, dass das globale Ölangbot das Nachfragewachstum übertreffen könnte. Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC+) plant, die Ölfördermenge zu erhöhen, um Marktanteile zurückzugewinnen. Diese Pläne könnten den Aufwärtstrend des WTI-Preises einschränken, berichtete Reuters. Die OPEC-Führer denken über eine Erhöhung im Juli nach und könnten bis November bis zu 2,2 Millionen Barrel pro Tag auf den Markt bringen. Die wöchentlichen Bestandsdaten der US-Energieinformationsbehörde (EIA) zeigen, dass die Rohölvorräte in den USA in der Woche bis zum 16. Mai um 1,328 Millionen Barrel gestiegen sind. Im Vergleich zur Vorwoche, in der der Anstieg 3,454 Millionen Barrel betrug, hatten Analysten einen Rückgang erwartet. Dies könnte zu zusätzlichem Druck auf den WTI-Markt führen.
Quelle: fxstreet.de.comBenzin und Diesel günstiger: Optimale Tankzeiten am Abend nutzen
Der aktuelle Rückgang der Benzin- und Dieselpreise in Deutschland ist spürbar. Laut einer ADAC-Auswertung zahlt der Autofahrer aktuell im Schnitt 1,671 Euro für den Liter E10-Benzin, was einem Rückgang von 1,1 Cent entspricht. Diesel kostet derzeit 1,548 Euro pro Liter, 1,6 Cent weniger als in der Vorwoche. Diese Preissenkungen resultieren aus einem gefallenen Rohölpreis, der unter 61 US-Dollar pro Barrel liegt. Zudem könnte die geplante Ausweitung der Ölfördermengen durch die Opec+ zu weiteren Vergünstigungen führen. Autofahrer sollten jedoch beachten, dass die Spritpreise an Autobahntankstellen oft teurer sind. Der beste Zeitpunkt zum Tanken ist am Abend, zwischen 19 und 22 Uhr, da die Preise dann am niedrigsten sind. Weiterhin empfiehlt es sich, für den Vergleich von Spritpreisen auf Tank-Apps wie Clever Tanken zurückzugreifen, um den günstigsten Preis in der Nähe zu finden. Der Blick in diese Apps kann helfen, die stetigen Preisschwankungen an Tankstellen im Auge zu behalten. Quellen: autobild.de, ADAC
Quelle: autobild.deIran-Gespräche drücken WTI-Ölpreis – Spannungen im Nahen Osten erhöhen Risiken
Der WTI-Preis ist im asiatischen Handel am Donnerstag auf etwa 61,10 USD gefallen, da eine neue Runde von Nukleargesprächen zwischen den USA und dem Iran bevorsteht, was den Preis belastet. Die Ölbestände in den USA stiegen in der Woche bis zum 16. Mai um 1,328 Millionen Barrel laut der EIA. Diese Gespräche finden inmitten von Spannungen statt, da die USA Hinweise darauf haben, dass Israel einen Angriff auf iranische Nuklearanlagen plant. Ein solcher Angriff könnte den Fortschritt der Verhandlungen gefährden und Spannungen im Nahen Osten erhöhen, einer Region, die für ein Drittel der weltweiten Ölversorgung verantwortlich ist. Die Fortsetzung der Iran-US-Gespräche wird am Freitag in Rom erwartet. Anzeichen von Fortschritten könnten den Aufwärtstrend des WTI-Preises bremsen. Gleichzeitig überwachen Händler die bevorstehenden US-Wirtschaftsdaten, die den Rohstoffpreis ebenfalls beeinflussen können.
Quelle: fxstreet.de.comBerichte über möglichen Israel-Iran-Konflikt treiben Ölpreise leicht an
Der Ölmarkt reagierte am frühen Morgen auf Berichte, dass Israel möglicherweise iranische Atomanlagen angreifen könnte, wie die ING-Rohstoffanalysten Warren Patterson und Ewa Manthey laut FXStreet angaben. Die auf US-Geheimdienstinformationen basierenden Berichte könnten eine Eskalation signalisieren und den Ölmarkt veranlassen, eine größere geopolitische Risikoprämie für die Region einzupreisen, was die Versorgung gefährden könnte. Trotz dieser Nachrichten stieg der NYMEX WTI nur um etwas mehr als 2%, was darauf hinweist, dass der Markt derzeit nicht vollständig von den Berichten überzeugt ist. Der Iran produziert derzeit etwa 3,35 Millionen Barrel Rohöl pro Tag. Die derzeitigen Nukleargespräche zwischen den USA und dem Iran könnten dem Markt bei Erfolg weiteren Auftrieb geben, stagnieren jedoch derzeit. Der Bericht des American Petroleum Institute zeigte, dass die US-Rohöllagerbestände in der letzten Woche um 2,5 Millionen Barrel gestiegen sind, während die Bestände an Raffinerieprodukten rückläufig waren.
Quelle: fxstreet.de.com