Rohölpreise steigen stark: US-Iran Spannung treibt Märkte an
Im Februar 2026 hat der Rohölpreis den stärksten Anstieg seit Oktober erlebt, nachdem Berichte über mögliche US-amerikanische Militäraktionen gegen Iran veröffentlicht wurden, wie Rigzone berichtet. West Texas Intermediate (WTI) stieg um 4.6%, um sich in der Nähe von 65 US-Dollar pro Barrel einzupegeln, während Brent-Rohöl erstmals seit über zwei Wochen die 70-Dollar-Marke überschritt. Die Berichte deuteten darauf hin, dass ein militärisches Vorgehen der USA möglicherweise umfangreicher wäre und Iran drohte, die Straße von Hormus kurzzeitig zu schließen, um Militärübungen durchzuführen. Rigzone erwähnt, dass Präsident Trump angesichts bevorstehender Zwischenwahlen unter Druck stehen könnte, wenn die Benzinpreise aufgrund von Rohölpreisspitzen steigen. Ole Sloth Hansen von Saxo Bank äußerte Zweifel, dass Trump solch ein Risiko in einem Wahljahr eingehen würde. Parallel dazu liefen in Genf Gespräche zwischen den USA und Iran sowie zwischen Russland und der Ukraine, allerdings mit begrenztem Fortschritt.
Quelle: rigzone.comKalifornien importiert zunehmend Benzin über die Bahamas
In einem Bericht von Rigzone wird beschrieben, wie Kalifornien zunehmend Benzin über die Bahamas importiert. Aufgrund von sinkenden heimischen Raffineriekapazitäten und hohen Benzinpreisen kommt mehr als 40% der Importe aus den Bahamas. Die Strecke über die Bahamas ist kosteneffizienter, als direkt mit teuren US-Flaggschiffen zu handeln, besonders angesichts des Jones Acts, das den Transport zwischen US-Häfen auf US-Schiffen verlangt. Trotz geringerer Kostenvorteile dieser Route durch gestiegene regionalen Frachtraten bleibt sie ein bedeutender Teil der Versorgungsstrategie Kaliforniens. Dies ermöglicht es Anbietern, weiterhin von günstigen nicht US-geflaggten Schiffen Gebrauch zu machen und bleibt attraktiv für internationale Lieferanten trotz steigender Konkurrenz aus Asien. Laut Vortexa-Daten betrug der Anteil der Gaslieferungen aus den Bahamas zuletzt rund 12%.
Quelle: rigzone.comRheinmetalls Ladebordsteine: Revolution für urbane Elektroauto-Infrastruktur
In städtischen Gebieten sind oft die Platzverhältnisse für Ladesäulen ein Problem. Eine neue Lösung von Rheinmetall, der sogenannte Ladebordstein, könnte Abhilfe schaffen. Diese innovative Technik ermöglicht das Laden von Elektroautos direkt am Straßenrand, indem das Ladekabel in eine im Bordstein integrierte Steckdose gesteckt wird. In Städten wie Düsseldorf und Dortmund sind die ersten Ladebordsteine bereits im Einsatz und die Rückmeldungen von Nutzern sind überwiegend positiv. Zwar sind die Anschaffungskosten höher als bei herkömmlichen Ladesäulen, jedoch fallen geringere Betriebskosten an und die Systeme sind weniger anfällig für Schäden. Der Ladebordstein bietet aufgrund seines geringen Platzbedarfs eine interessante Option, insbesondere für Innenstädte und kann eine bedeutende Rolle in der Erweiterung der urbanen Ladeinfrastruktur spielen.
Quelle: autobild.deGünstigeres E-Auto-Laden: Anbieter senken Ad-hoc-Preise erheblich
Der Preis für das öffentliche Laden von E-Autos ist weiterhin ein intransparenter Markt mit zahlreichen Anbietern. Ionity hat die Preise für Ad-hoc-Laden gesenkt: Der Tarif "Ionity Direct" beträgt nun 0,69 Euro pro kWh. Electra bietet Schnellladen in Deutschland ab 0,39 Euro. Der ADAC e-Charge hat den Preis auf 0,55 Euro pro kWh gesenkt, während EnBW die Strompreise in seinen Tarifen ebenfalls reduziert hat. Der öffentliche Ladestrom ist tendenziell teurer als das Laden zu Hause, wo die Kosten rund 24,22 Cent pro kWh betragen. Anbieter wie Aral Pulse und Shell Recharge experimentieren mit dynamischen Tarifen, wobei die Preise variieren können. Viele Anbieter bieten spezielle Konditionen und Mitgliedschaftsmodelle, die das Laden günstiger machen. Tesla erlaubt auch Fremdmarkenfahrern, von einem Supercharger-Tarif zu profitieren, um die Kosten zu senken. Insgesamt bleibt es entscheidend, Angebote zu vergleichen und die Preise im Blick zu behalten, um günstig zu laden. (Quelle: Auto Bild)
Quelle: autobild.de