Aktuelle Nachrichten

Rund um Kraftstoffpreise und Mobilität

09.07.2025 04:00 Uhr

Verbraucherschützer fordern Preistransparenz für öffentliches Laden

Der Verbraucherzentrale Bundesverband kritisiert die hohen Preise für öffentliches Laden von Elektroautos. Laut ihrer Berechnung liegen die Kosten im Durchschnitt 27 Cent pro kWh (AC) und 35 Cent pro kWh (DC) höher als beim Laden zu Hause. Öffentlicher Ladestrom kann damit fast doppelt so teuer sein wie Energie aus der heimischen Wallbox. Diese Preisdifferenz schreckt potenzielle Elektroautofahrer ab, so die Kritik. Zudem beanstanden sie die Intransparenz des Marktes, die es schwierig macht, günstige Ladesäulen zu finden. Die Bundesregierung wird aufgefordert, Maßnahmen zur Verbesserung der Preistransparenz zu ergreifen. Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehören die Abschaffung von Blockiergebühren während der Nacht und die Einführung von Regelungen zur Vermeidung regionaler Monopole bei Ladetarifen. Die Rechtsanwältin Katharina Boesche unterstreicht die Notwendigkeit von Transparenz und klaren Regeln im Ladepreissektor. Die Diskussion um die Preispolitik soll den Druck auf die Politik erhöhen, feste Regelungen für faire Ladepreise zu schaffen. (Quelle: auto bild und dpa)

Quelle: autobild.de
08.07.2025 20:28 Uhr

Ölpreise steigen durch Nahost-Spannungen und technische Faktoren

Ölpreise stiegen im zweiten Sitzungstag in Folge aufgrund von technischen Faktoren und erneuten Spannungen im Nahen Osten, berichtet Rigzone.com. Der West Texas Intermediate (WTI) Rohölpreis überschritt zeitweise seinen gleitenden 200-Tage-Durchschnitt, bevor er bei über 68 Dollar pro Barrel schloss. Brent-Rohöl notierte über 70 Dollar. Der Markt blieb angespannt aufgrund von Angriffen der Huthi-Rebellen aus dem Jemen auf Handelsschiffe, was die Bedrohung für die Schifffahrt verstärkt. Trotz geopolitischer Risiken bleibt die Nachfrage nach Rohöl stark, besonders in den USA und China. Einige Anleger sind optimistisch, dass die Ölversorgung stabil bleibt, da Iran die Straße von Hormus nicht schließt. Der Anstieg der Ölpreise wird allerdings durch US-Zölle auf Importe gebremst, was die Nachfrageprognosen trübt. Die Erhöhung der OPEC+-Produktion wurde ebenfalls absorbiert, und Saudi-Arabien erhöhte die Preise für asiatische Käufer. Analysten von Societe Generale erwarten, dass die niedrigen Ölbestände die Preise weiter stützen werden.

Quelle: rigzone.com
08.07.2025 13:30 Uhr

Dieselpreise steigen: Geringe Bestände und OPEC+ Kürzungen belasten Markt

Der globale Markt für Ölprodukte verzeichnet einen starken Bedarf an Diesel, da die Vorräte in den USA auf den niedrigsten Stand seit 1996 gesunken sind. Europäische Futures signalisieren ebenfalls Engpässe, die durch Raffinerie-Schließungen und OPEC+ Produktionskürzungen verschärft werden. Laut Rigzone ist der Anstieg der Dieselpreise auf diese Engpässe zurückzuführen. In Nordwesteuropa überstieg die Prämie für sofortige Lieferungen 44 Dollar pro Tonne. Experten wie Natalia Losada von Energy Aspects warnen vor einer angespannten Versorgungslage bis in den Herbst. Die Produktionskürzungen von Saudi-Arabien und Russland tragen ebenfalls zur Verschärfung bei. Trotz leichtem Anstieg der OPEC+ Produktion bleiben die Dieselbestände unter Druck, was die Preisanstiege weiter antreibt. Risiken wie Sommerhitze und die Hurrikansaison in Nordamerika könnten die Produktion weiter beeinträchtigen. Analysten betonen, dass höhere Margen erforderlich sind, um Raffinerien zur Erhöhung der Dieselproduktion zu motivieren.

Quelle: rigzone.com
08.07.2025 11:44 Uhr

Iran blockiert Straße von Hormuz nicht: Experten sehen geringe Gefahr

Edward L. Morse, Senior Advisor bei Hartree Partners, erklärte kürzlich gegenüber Rigzone, dass Iran nicht nahe daran war, die Schifffahrt durch die Straße von Hormuz zu blockieren. Die Position Irans in der Region habe sich seit den Angriffen im Süden Israels im Oktober verschlechtert. Dadurch habe Iran entscheidende strategische Vorteile eingebüßt. Die Behinderung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormuz wäre für Iran existenzbedrohend, so Morse weiter. Selbst im Fall einer Schließung wäre es nahezu unmöglich, die Auswirkungen auf die Ölpreise vorherzusehen, da alternative Routen über Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate genutzt werden könnten. Dies würde allerdings eine deutliche Preissteigerung nicht verhindern können. Ähnliche Einschätzungen äußerten auch Experten vom American Enterprise Institute und der Baker Institute for Public Policy. Trotz rhetorischer Drohungen sei es für Iran unwahrscheinlich, die Straße zu schließen, so die Einschätzung der befragten Experten gegenüber Rigzone.

Quelle: rigzone.com

Berta, deine Benzinpreis-Assistentin.

Berta Hallo, wie kann ich dir helfen?

Berta